Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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gen, es wenigſtens auf eigene Gefahr thun. An die⸗ jenigen, die bereits Novellen geſchrieben, iſt dieſe War⸗ nung natürlich nicht gerichtet, mögen ſie ihre Waaren auf den Markt bringen, mögen ſie ſich an Bacon oder Bungay, an alle Verleger der Row oder der übrigen Hauptſtadt wenden, und in ihren Wagniſſen glücklich ſein. Die Welt iſt ſo weit und die Geſchmäcke der Menſchenkinder ſind zum Glücke ſo verſchieden, daß immer für jeden noch Hoffnung bleibt, und er kann den Preis durch ſein Genie, oder ſein gutes Glück gewinnen. Aber wie ungewiß iſt der Erfolg oder Durchfall, die Popularität zu erlangen, oder die gewonnene zu behaup⸗ ten? Einer geht über das Eis und es trägt ihn, und Dutzende, die ihm folgen, zappeln in dem Waſſer. Kurz und gut, Mr. Pendennis war ein Ausnahmfall und dieſer gilt bloß ihm ſelbſt, und ich behaupte feier⸗ lich, und ſtehe bis auf den letzten Athemzug dafür ein, daß Eines iſt, eine Novelle ſchreiben, und ein Anderes, Geld dafür bekommen.

Durch Verdienſt oder gutes Glück, oder das künſt⸗

liche Spiel zwiſchen Bungay gegen Bacon, das War⸗

rington durchſpielte (und das ein Novellendilettant freundlichſt einzuladen iſt, an zwei gleichen Nebenbuhlern im Buchhandel ſein Glückzu verſuchen) wurde Pen's Novelle wirklich für eine gewiſſe Summe an einen der beiden

Patrone der Wiſſenſchaft, die wir bereits unſer Leſern

vorgeſtellt haben, verkauft. Die Summe war wirklich ſo beträchtlich, daß Pen damit umging, bei einem Bankier eine Rechnung zu eröffnen, oder ein Kabriolet und ein Pferd zu halten, oder in den erſten Stock von Lamb Court in neumöblirte Gemächer herabzuſteigen, oder nach dem faſhionabeln Ende der Stadt auszuwandern.

Major Pendennis rieth zuletzt zum Umzug auf's nachdrücklichſte; er öffnete ſeine Augen weit vor Ver⸗ wunderung, als er von dem guten Glücke hörte, das Pen zu Theil geworden war, und das dieſer alsbald ſeinem Oheim mitzutheilen ſich beeilte. Der Major