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vas ein wunderlicher Geſchmack; aber wir lieben einan⸗ der, und da ich nicht auftreiben kann, in einem vor⸗ nehmen Hauſe zu wohnen, ſo kommt er, und bleibt bei mir in dieſen alten armſeligen Gemächern. Er iſt ein Mann, der überall leben kann.“
„Ich bilde mir ein, daß es ihn hier nicht viel koſtet,“ dachte Mr. Bacon, und der Gegenſtand ſeiner Lobpreiſungen trat alsbald in das Zimmer aus ſeinem benachbarten Schlafgemach.
Jetzt kam Mr. Bacon auf den Gegenſtand ſeines Beſuches zu ſprechen; ſagte, er habe gehört, daß Mr. Pendennis eine Novelle im Manuſkript beſitze, und drückte den Wunſch aus, das Werk anzuſehen, und zweifelte nicht, daß ſie in Betreff der Bedingungen ſich verſtän⸗ digen könnten. Was würde es koſten? würde er Bacon einen Korb geben? Er würde finden, daß ſein Haus ein freigebiges Haus ſei u. ſ. f. Der entzückte Pen nahm die Miene der Gleichgiltigkeit an und ſagte, daß er bereits mit Bungay in Unterhandlung ſtehe und keine definitive Antwort geben könne. Dieß pikirte den Andern zu ſo freigebigen, obgleich unbeſtimmten Anerbietungen, daß Pen begann, ſich einzubilden, es thue ſich ihm ein Eldorado auf, und ſein Glück ſei von dem Tag an gemacht.
Ich führe nicht an, welche Summe Geldes Mr. Arthur Pendennis für die erſte Ausgabe ſeiner Novelle „Walter Lorraine“ erhielt, damit nicht andere junge Aſpiranten erwarten, ſo glücklich wie er zu ſein, und Unberufene ihren eignen Beruf vergeſſen, welcher Art er immer ſein möge, um die Welt mit Novellen zu unterſtützen, an denen ſie bereits einen hinlänglichen Vorrath beſitzt. Mögen ſich junge Leute nicht verführen laſſen, um verhängnißvoll ſich in das Romanſchreiben zu ftürzen; mögen ſie bedenken, daß wenn ein Buch Glück macht, ſo viele, ich will nicht ſagen, verdien⸗ ter Maßen, nein aus andexn Gründen, verunglücken, und ſich kluger Weiſe enthalten, oder, wenn ſie es wa⸗
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