Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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ihr zu hinterbringen, daß ſich ſein Freund Pendennis gegenwärtig mit einem ſehr intereſſanten Werke be⸗ ſchäftige, einem Werke, dem die ganze Stadt nachlaufen würde, voll Witz, Genie, Satyre, Pathos und jeder 3 guten Eigenſchaft, die man ſich denken könne. Wir hatten ſchon früher bemerkt, daß Bungay nicht mehr von Novellen verſtand, als vom Hebräiſchen oder der Algebra, und keines der Bücher, die er herausgab und bezahlte, las oder verſtand; aber er ſchöpfte ſeine Meinungen von ſeinen offiziellen Rathgebern und von Mrs. B. und lud, ſichtbar mit Rückſicht auf kommerzielle Unterhandlungen, Pendennis und Warrington wieder zu einem Diner ein. Als Bacon fand, daß Bungay damit umging, ab⸗ zuſchließen, begann er natürlich beſorgt und neugierig zu werden, und wünſchte ſeinen Nebenbuhler zu über⸗ bieten. War etwas zwiſchen Pendennis und dem odiöſen Hauſe „über der Straße“ in Betreff des neuen Buches ins Reine gekommen? Der confidentielle Leſer, Mr. Hack, erhielt den Auftrag, Nachforſchungen anzuſtellen, und zu ſehen, ob ſich noch etwas machen laſſe, und das Ergebniß der Nachforſchungen dieſes Diplomaten war, daß an einem ſchönen Morgen Bacon ſelbſt ſich die Treppen von Lamb Court hinauf und nach der Thür, an welcher die Namen Mr. Warrington und Mr. Pen⸗ dennis aufgemalt waren, hindurch arbeitete.

Für einen Gentleman der Faſhion, als welcher der arme Pen dargeſtellt wurde, waren, man muß es ge⸗ „ ſtehen, die Gemächer, welche er und ſein Freund inne 6 hatten, nicht ſehr geeignet. Der zerriſſene Teppich war während der zwei Jahre gemeinſchaftlicher Inſaßenſchaft nur noch zerriſſener geworden; ein beſtändiger Tabak⸗ geruch durchduftete das Empfangzimmer; Bacon ſtolperte uͤber die Eimer der Wäſcherin in dem Gang, den er zu paſſiren hatte, und Warringtons Jagdjacke war zur Zeit ſo zerlumpt an den Elbogen, als ſie gewöhnlich war, 3 und der Sitz, den Bacon bei ſeinem Eintritt zu nehmen