Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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ihm eine modernere Turnure, putzen Sie, jedoch ſparſam, Einiges von den grünen Stellen hinweg, thun Sie ein paar Meſſerſpitzen voll Komödie, Schäckerei, Satyre und dergleichen dazu, dann nehmen wir ihn auf den Markt und verkaufen ihn. Das Buch iſt kein Ertra⸗ wunder, wird aber ganz gute Dienſte thun.“

„Meinen Sie, Warrington?“ ſagte Pen entzückt, denn das war großes Lob von ſeinem eyniſchen Freund.

„Sie einfältiger, junger Narr! Ich denke, es iſt ungemein verſtändig geſchrieben,“ ſagte Warrington freundlich und ſchlug mit dem Manuſkript, das er in der Hand hielt, Pen muthwillig auf die Wange, und der Theil von Pen's Geſicht wurde ſo roth, als er jemals in den früheſten Tagen ſeiner Erröthungen ward; er ergriff die Hand des Andern und ſagte: „Dank Ihnen, Warrington, er drückte ſie kräftig und zog ſich dann mit ſeinem Buche auf ſein Zimmer zurück, und brachte den größern Theil des Tages auf ſeinem Bette zu, indem er es wieder überlas. Er that, wie Warrington ihm gerathen hatte, veränderte nicht wenig und gab ein gut Theil dazu, bis er endlich „Walter Lorraine“ in die Form gemodelt hatte, in der er, wie der verehrte Novellenleſer weiß, in der Folge vor dem Publikum erſchien.

Während er mit dieſer Metamorphoſe beſchäftigt war, inſpirirte der gutmüthige Warrington ſchlau den beiden Gentlemen, welche für die Herren Bacon und Bungay „laſen“, die größte Neugierde für „Walter Lorraine“, und machte ſie auf die beſonderen Verdienſte ſeines ausgezeichneten Verfaſſers aufmerkſam. Es war um die Zeit, da die Novelle „der Faſhionable“ in Eng⸗ land furore machte, und Warrington verfehlte nicht, wie zuvor, darauf hinzudeuten, wie Pen ſelbſt ein Mann der allerhöchſten „Fafhion“ ſei, und in den Häu⸗ ſern einiger der größten Notabilitäten im Lande Zutritt habe. Der einfältige, gutherzige Perch Popjoy wurde dahin gebracht, der Mrs. Bungay aufzuwarten und