kämmte, geärgert wurde. „Glauben Sie, wir können mit „Walker Lorraine“ etwas anfangen? Sollen wir ihn zum Buchhändler nehmen, oder ein Autodafé aus ihm machen?“
„Ich ſehe nicht ein, wozu die Verbrennung nützen ſollte,“ ſagte Warrington, „obgleich ich große Luſt habe, ihn ins Feuer zu werfen, um Sie für Ihr gräuliches Geſalbader und Ihre Heuchelei zu beſtrafen. Soll ich ihn wirklich verbrennen? Sie haben viel zu viel Ach⸗ tung vor ihm, um ihm ein Haar auf ſeinem Haupte zu krümmen.“
„Hab ich? hier ſeht,“ ſagte Pen, und „Walter Lorraine“ verſchwand auf dem Tiſche und wurde auf die Kohlen geworfen, aber das Feuer hatte, nachdem es ſeine Pflicht gethan und des jungen Mannes Früh⸗ ſtückkeſſel zum Sieden gebracht hatte, ſein Tagewerk vollbracht und war ausgegangen, wie Pen gar wohl wußte, und Warrington nahm mit höhniſchem Lächeln das Manuſkript wieder aus der harmloſen Aſche.
„O Pen, was für ein Taugenichts ſind Sie!“ ſagte Warrington, „und was noch das Schlimmſte davon iſt, Sie ſind ein ſo linkiſcher Taugenichts. Ich ſah Sie hinblicken, um zu ſehen, ob vas Feuer aus ſei, ehe Sie ihm Ihren „Walter Lorraine“ hinter die Stangen war⸗ fen. Nein, wir wollen ihn nicht verbrennen: wir wollen ihn zu den Aegyptern führen, und ihn verkaufen. Wir wollen ihn für Geld auswechſeln, ja, für Silber und Gold, und für Beef und Liqueur, für Tabak und für Kleider. Dieſer junge Mann wird auf dem Markte etwas gelten: denn er iſt ein kommlicher Burſche, wenn auch nicht überſtark; aber wir wollen ihn füttern, ihm ein Bad geben, ſein Haar kräuſeln, und ihn für hun⸗ dert Piaſter an Bacon oder an Bungay verkaufen. Der Plunder läßt ſich ſchon an den Mann bringen, Sir, und mein Rath iſt der: wenn Sie das nächſte Mal ſich Vakanz machen, und nach Hauſe gehen, nehmen Sie „Walter Lorraine“ in Ihrem Reiſeſack mit — geben


