Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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jetzt ſein kleines Kunſtwerk muſterte, wurde er ſeiner Mängel gar wohl gewahr und war ziemlich beſcheiden in Bezug auf ſeine Verdienſte. Es iſt nicht ſehr gut, dachte er: aber es iſt ſo gut, als die meiſten Bücher der Art, welche in den Leſebibliotheken eirkuliren und in der Saiſon mitlaufen. Er hatte mehr denn eine faſhionable Novelle kritiſch unterſucht, von Autoren, welche den Beifall des Tages hatten, und glaubte, daß er eben ſo viel Verſtand als ſie beſitze, und die eng⸗ liſche Sprache ſo gut als jene Ladies und jene Gent⸗ lemen ſchreiben könnte; und als er jetzt ſeine jugend⸗ liche Arbeit überlief, fand er mit Vergnügen hier und da Stellen, die Imagination und Kraft, und Züge, wo nicht von Genie, ſo doch von natürlicher Leidenſchaft und von Gefühl verriethen. Dieß war auch Warring⸗ tons Wahrſpruch, als dieſer ſtrenge Kritiker nach halb⸗ ſtündigem Durchleſen des Manuſkripts und dem Verbrauch zweier Pfeifen Tabak Pen's Buch fürchterlich gähnend bei Seite legte. „Ich kann im Augenblick von dieſem Miſchmaſch nicht weiter leſen,“ ſagte er: „aber es ſcheint mir, es iſt einiger guter Stoff darin, mein Junge, es iſt eine gewiſſe Grüne und Friſche darin, die mir etwas behagt. Der Duft verſchwendet von dem Antlitz der Poeſie, wenn man in die Aera der Raſiermeſſer tritt. Man kriegt die Natürlichkeit und den kunſtloſen Roſenteint in ſpätern Jahren nicht mehr heraus. Ihre Wangen ſind blaß, ſie ſind verbleicht an den Abend⸗ parthien, Sie bedürfen des Kräuſeleiſens und des Ma⸗ kaſſars und der Deuxel weiß was, zu Ihrem Backen⸗ bart. Er kräuſelt ſich ambroſiſch, Sie find ſehr vornehm und gentil u. ſ. w., aber ach, Pen, dte Frühlingszeit iſt die beſte.“

„Was, der Deuxel, hat mein Backenbart mit dem Wiſch in Ihrer Hand zu thun?“ ſagte Pen, der vielleicht durch Warringtons Anſpielung auf dieſe Zierde, welche, die Wahrheit zu geſtehen, der junge Mann aufs ab⸗ ſurdeſte kajolirte, kräuſelte, beölte, parfümirte, und