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er ſieht und fühlt. Sie ſprechen eifrig genug in Ihren Leitartikeln, wenn Sie ein falſches Arßument erſpähen, oder einen Quackſalber in dem Hauſe entdecken. Paley, der ſich um nichts Anderes in der Welt bekümmert, ſpricht immer eine Stunde lang über eine Rechtsfrage. Geſtatten Sie einem Andern das Vorrecht, das Sie ſich ſelber nehmen, und den freien Gebrauch ſeiner Fähigkeiten und laſſen Sie ihn ſein, wozu die Natur ihn gemacht hat. Warum ſollte nicht Einer ſeine ſentimentalen Gedanken ſo gut verkaufen, als Sie Ihre volitiſchen Ideen, oder Paley ſeine Geſetzeskenntniß? Eines wie das Andere iſt ein Kind der Erfahrung und Uebung. Nicht das Geld läßt Sie einen Irrthum finden, oder Paley einen Beweis führen; ſondern ein natürliches oder gewonnenes Geſchick für dieſe Art von Wahrheit: und ein Dichter bringt ſeine Gedanken und Erfahrungen zu Papier, wie ein Maler eine Landſchaft oder ein Geſicht auf den Kannevaß zum Beſten ſeiner Geſchicklichkeit, oder nach Maaßgabe ſeines beſondern Talentes. Wenn ich je den Stoff in mir zu haben glaube, ein Epos zu ſchreiben, beim Jupiter, ſo ver⸗ ſuche ich es. Wenn ich fühle, daß ich blos gut genug bin, einen Witz zu reißen, ſo thue ich es.“
„Nicht übel geſprochen, Junge,“ ſagte Warrington, „aber das hindert noch nicht, daß alle Poeten Tauge⸗ nichtſe ſind.“
„Was? — Homer, Aeſchylus, Shakeſpeare und all die Andern?“
„Ihre Namen dürfen in einem und demſelben Spruche mit euch Pygmäen nicht geathmet werden,“ ſagte Mr. Warrington; Männer und Männer, Sir, ſind verſchieden.“
„Wohl, Shakeſpeare war ein Mann, der für's Geld ſchrieb, ſo gut, als Sie und ich,“ antwortete Pen, worauf Warringkon über ſeiner Keckheit erröthete und wieder zu ſeiner Pfeife und dem Manuſkripte griff. Nicht der geringſte Zweifel konnte obwalten, daß dieſes Dokument ein gut Theil von Pen's perſönlichen


