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ſammelten ſich in der ſchönen Kirche; die Wagen der Einwohner des vornehmen Quartiers entluden ihre ſchönen Bürden von Andächtigen, in deren Geſellſchaft Pen und ſein Oheim ihre erbauliche Unterhaltung beendigend, das Heiligthum betraten. Ich weiß nicht, ob andere Leute ihre weltlichen Angelegenheiten mit in die Kirche nehmen: Arthur, der, aus gewohnter Ehr⸗ furcht immer hochſt reſpektvoll in einer Stätte der Anbetung war, dachte vielleicht an die Unſchicklichkeit ihres Plauderns, während der alte Gentleman an ſeiner Seite eines ſolchen Kontraſtes ſich nicht im Geringſten bewußt war. Sein Hut war gebürſtet: ſeine Perücke ſaß hübſch: ſein Halstuch war vollkommen geſchleift. Er ſchaute aber allerdings nach jedem Gliede der Ge⸗ meinde: den Kahlköpfen und den Frauenhüten, den Blumen und den Federn, aber ſo ehrbarlich, daß er kaum ſeine Augen vom Buche erhob — von dem Buche, das er ohne Augengläſer nicht leſen konnte. Was Pen's Ernſt betraf, ſo wurde er anf eine harte Probe geſtellt, wenn erzufällig nach den Sitzen blickte, wo die Diener⸗ ſchaft ſich ſammelte und an der Seite eines in Plüſch gekleideten ernſten Gentleman's Henry Foker, Esquire, erblickte, der dieſe Stätte der Andacht entdeckt hatte. Der Richtung von Harry's Auge folgend, das oft und viel von ſeinem Buche abirrte, fand Pen, daß er ſie auf einen gelben und einen blaßrothen Hut niederſchoß, und daß dieſe Hüte Lady Claverings und Blanche Amory's Köpfe überragten. Wenn Pen's Oheim nicht der einzige Mann war, der bis vor die Kirchthür von weltlichen Angelegenheiten plauderte, iſt dann wohl der arme Harry Foker der einzige, der ſeine weltliche Liebe bis in den Kirchflügel brachte ?
Als die Verſammlung beim Schluſſe des Gottes⸗ dienſtes hervorwogte, war Foker unter den Erſten; aber Pen hatte ihn alsbald eingeholt, während er am Ein⸗ gang hängen blieb und dieſen nicht zu verlaſſen gewillt war, bis Mylady's Barouche mit dem Kutſcher in


