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rouche der Lady Clavering, die in einem früheren Kapitel oberflächlich beſchrieben worden war, an ihrer Herrlich⸗ keit Thor auffuhr, als Mr. Foker eben ſein Leibpferd beſtieg das auf ihn wartete. Er beſchritt das feierliche Thier und lavirte um das Bogenthor des Green Park, indem er den Wagen ſcharf im Auge behielt, bis er Lady Clavering und mit ihr — wer konnte die Engelge⸗ ſtalt anders ſein, als die Zauberin, in eine Art Goſſamer gekleidet, in einem blaßrothen Hute und mit einem hell⸗ blauen Sonnenſchirm, — als Miß Amory? einſteigen
ſah.
Der Wagen brachte ſeine ſchönen Inhaberinnen zu dem Spiz⸗ und Haubenladen der Madame Rigo⸗ don, zu Mrs. Wolſey's Berliner Wollzeugladen und wer weiß zu welchen andern Sammelplätzen des Frauen⸗ verkehrs. Dann fuhr er vor Hunter's und nahm Eis ein, denn Lady Clavering war etwas üppig in ihrem Geſchmacke und ihrer Kurzweile, und liebte es, nicht nur in den glänzendſten Wagen in London aus⸗ zufahren, ſondern auch, daß das Publikum ſie darin ſehen ſollte; und ſo aß ſie denn mit einem weißen Hute mit gelber Feder eine ſtattliche Portion Elritzeneis im Sonnenſchein vor Hunter's Thür, bis Foker auf ſeinem Pferdchen und die rothe Jacke, die ihn begleitete, des Wartens beinahe müde wurden.
Endlich nahm ſie ihren Weg in den Park und der ungeſtüme Foker ſtürzte hervor. Was war zu thun? eben nicht viel mehr als einen Wink des Erkennens von Miß Amory und ihrer Mutter zu gewinnen, ein Halbdutzend Mal auf ihrer Fahrt ſie zu kreuzen, ſie von der andern Seite des Grabens, wo die Reiter ſich verſammeln, wenn die Muſikbande in den Kenſington Garden's ſpielt, zu beobachten und zu begaffen. Was frommt es doch, ein Frauenzimmer in einem blaßrothen Hute quer über einen Graben anzuſchauen. Welche Wohl⸗ that gewährt Einem ein Nicken mit dem Kopfe? Selt⸗ ſam, daß Männer mit ſolchen Vergnügungen befriedigt


