Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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„Die Billards ſind nicht Schuld daran,“ entgegnete Harry trübſelig.

„Dann iſt's die garſtige Hinterküche,“ meinte Laby Agnes. „Ich habe ſchon oft gedacht, weißt Du, Harry, ich wolle an die Wirthin ſchreiben und ſie bitten, ſie möchte die Güte haben und nur wenig Wein in den Negus ſchütten, den Du dort trinkſt und darauf ſehen, daß Du Deinen Shawl anhaſt, ehe Du in den Broug⸗ ham ſteigſt.“

„Thun Sie's Ma'am. Mrs. Cutts iſt eine äußerſt gütige, mütterliche Frau,“ ſagte Harry. Aber 's iſt auch nicht die Hinterküche,“ fügte er mit einem geiſter⸗ haften Seufzer bei.

Da Lady Agnes ihrem Sohne nie etwas verwei⸗ gerte und auf alle ſeine Wege mit der zärtlichſten Er⸗ gebung einging, wurde ſie auch mit vollkommenem Vertrauen von Seiten des jungen Harry belohnt, wel⸗ chem niemals einfiel, die Kenntniß der von ihm beſuchten Orte ihr vorzuenthalten. Im Gegentheil brachte er ihr von den Clubs und Billardzimmern die köſtlichſten Anekdoten zurück, an denen ſich die einfache Lady höch⸗ lich erquickte, wenn ſie ſie auch nicht verſtand. „Mein Sohn geht zu Spratt's,“ pflegte ſie gegen ihre ver⸗ trauten Freundinnen zu äußern. „Alle jungen Männer gehen zu Spratt's nach ihren Bällen. Es iſt de rigueur, meine Liebe; und ſie ſpielen Billard, wie ſie zu Mr. For's Zeit Makao und Hazard geſpielt haben. Ja, mein lieber Vater erzählte mir oft, daß ſie bei Brookes's immer bis neun Uhr am nächſten Morgen mit Mr. For ſitzen blieben, deſſen ich mich noch in Drummington erinnere, als ich noch ein kleines Mäd⸗ chen war. Er hatte eine hellgelbe Weſte und ſchwarze Satinhoſen an. Mein Bruder Erith ſpielte nie, als er noch jung war, und blieb nicht lange auf; er hatte die Geſundheit nicht dazu; aber mein Junge muß thun, wie's Jedermann thut, wiſſen Sie. Ja und dann geht eroft an einen Ort, der die Hinterküche heißt und von