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Diner erwachte, glänzte ihm Blanche's Bild mit ihren hellen, grauen Augen und ihrem gewinnenden Lächeln entgegen. Der Ton ihrer Stimme klang ihm in den Ohren: doch rings um den Ort oftmals ich ſchwebe, oftmals ich ſchwebe. Dieſe Worte begann der arme Foker kläglich zu ſummen, wie er in ſeinem Bette unter der ſeidenen karmoifinrothen Bettdecke daſaß. Ihm ge⸗ genüber hing ein franzöfiſcher Kupferſtich, der eine türkiſche Dame und ihren griechiſchen Liebhaber dar⸗ ſtellte, wie ſie von einem ehrwürdigen Ottomanen, dem Gatten der Dame, überraſcht werden. An der andern Wand waren ein Gentleman und eine Lady zu ſehen, die in vollem Galopp ritten und einander küßten. Rings in dem keuſchen Schlafgemache waren andere franzöſiſche Kupferſtiche, theils Opernnymphen in durchſichtigem Gaze, oder liebliche Illuſtrationen von Novellen, oder vielleicht ein paar engliſche chefs d'oeuvre, auf wel⸗ chen Miß Calverley vom T. R. E. O. in anliegenden Pantalons, in ihrer beliebten Pagenrolle, oder Miß Rougemont als Venusprangten. Der Werth dieſer Kupfer⸗ ſtiche war noch erhöht durch die Unterſchriften dieſer La⸗ dies, Maria Calverley oder Frederica Rougemont, die in einem vorzüglichen Faeſimile darunter ſtanden. An ſol⸗ chen Bildniſſen hatte der ehrliche Harry ſeine Freude. Er war nicht ſchlimmer, als viele ſeiner Nachbarn; er war ein müßiger, jovialer, freundlicher junger Städter; und wenn ſeine Zimmer mit Werken franzöſiſcher Kunſt ſo verſchwenderiſch dekorirt waren, daß die einfache Lady Agnes, ſeine Mama, beim Eintritt in die Ge⸗ mächer, in denen ihr Liebling in Wolken lieblich duf⸗ tender Latakia eingehüllt ſaß, über die neuen Erſchei⸗ nungen, die hier ſich ihr boten, oſt außer Faſſung ge⸗ rieth, nun, ſo muß man ſich erinnern, daß er reicher als die meiſten jungen Leute war und ſeinem Geſchmack größere Geldopfer bringen konnte.
Ein Brief von Miß Calverley in einem ſehr dega⸗ girten Styi, unrichtig und ſchülerhaft auf dünnes Pa⸗


