Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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„Und hat das beſte Blut von ganz England, Sir. Deiner Mutter Blut, dein eignes Blut, Sir,“ ſagte der Brauer. „Dem thut's keines gleich, Sir.“

„Gut, Sir, wie's Ihnen beliebt,“ erwiderte Harry, „wenn Sie mich brauchen, ziehen Sie nur die Glocke, doch es hat ja keine Eile, und ich hoffe, Sie werden uns eine lange Friſt geben, ich möchte gerne noch meinen Flug haben, ehe ich an's Heirathen komme.“

„So jlieg aus, Harry,“ antwortete der wohlwol⸗ lende Vater, „Niemand hindert dich.“

Und ſo wurde denn ſehr wenig mehr über dieſen Gegenſtand geſagt, und er verfolgte diejenigen Lebens⸗ genüſſe, die ihm am beſten zuſagten. Er hängte ein kleines Bild von ſeinem Mümchen in ſeinem Wohnzim⸗ mer unter ſeinen franzöſiſchen Kupferſtichen, den Lieb⸗ lingsaktriſen und Tänzerinnen, den Wett⸗ und Wagon⸗ rennen auf, die ſeinem Geſchmacke zuſagten und ſeine Gallerie bildeten. Es war ein unbedeutendes Bildchen, das ein einfaches rundes Geſicht mit Löckchen darſtellte, und es ſpielte, man muß es geſtehen, eine ſehr armſelige Rolle an der Seite von Mademvoiſelle Petitot, die über einen Regenbogen tanzte, oder Mademviſelle Redowa, die in rothen Stiefeln und der Mütze eines Lancier, die Zuſchauer angrinste.

Da Lady Ann Milton verſorgt und aufgehoben war, ſo ging ſie nicht ſo viel unter die vornehme Welt, als ihre Schweſtern, und blieb in London oft daheim im älterlichen Hauſe in Gaunt Square, wenn ihre Mama mit den andern Ladies ausging. Sie ſpra⸗ chen und tanzten mit einem Mann nach dem andern, und die Maͤnner kamen und gingen, und die Geſchich⸗ ten über ſie waren mannigfaltig; aber über Ann gab es nur die eine Geſchichte, daß ſie mit Harry Foker verlobt ſei. So hatte ſie denn an ſonſt Niemand zu denken. Es war keine ſehr amüſirende Geſchichte.

Gut, ſobald Foker am Tage nach Lady Claverings

Pendennis. M. 19