Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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OU*) über ſeiner erlauchten Unterſchrift zu leſen waren.

Außer den vier Töchtern des Lord Graveſend, deren verſchiedentliche Eigenſchaften wir in dem letzten Abſatze beſchrieben haben, war ſeine Lordſchaft mit einem fünf⸗ ten Mädchen, der Lady Ann Milton, geſegnet, welche von den früheſten Jahren der Ammenzeit her zu einer eigenthümlichen Lebensſtellung beſtimmt war. Es wurde von ihren Aeltern und ihrer Tante beſtimmt, daß, wenn Mr. Hariy Foker das gehörige Alter erreiche, Lady Ann ſeine Gattin werden ſollte. Dieſer Gedanke war ihrem Geiſte ſchon vertraut, als ſie noch die Ueberſchürze trug, und Harry, der ſchmutzigſte der Knaben, mit ſchwar⸗ zen Kreiſen um die Augen, von der Schule nach Drum⸗ mington oder in ſeines Vaters Haus nach Logwood kam, wo Lady Ann viel bei ihrer Tante wohnte. Das junge Volk ſtimmte mit dem von den Aeltern propo⸗ nirten Arrangement ohne alle Proteſte oder Schwierig⸗ keiten überein. Es kam Lady Ann nicht mehr in den Sinn, die Anordnung ihres Vaters in Frage zu ſtel⸗ len, als es Eſther eingefallen wäre, die Befehle des Ahasveros zu beſtreiten. Der gewiſſe Erbe des Hau⸗ ſes Foker fügte ſich auch, wenn der alte Gentleman ſagte: Harry, Dein Onkel und ich ſind übereingekommen⸗ daß Du Lady Ann heirathen ſollſt, wenn Du 's Alter haſt. Sie bekommt kein Geld; aber ſie iſt von gutem Blut und hübſch und ich werd' es euch komfortabel machen. Wenn Du Dich deſſen weigerſt, ſo bekommſt Du Deiner Mutter Leibgeding und zweihundert per

Jahr, ſo lang ich lebe. — Harry, welcher wußte, daß ſein Erzeuger zwar wenig Worte machte, aber unbe⸗ dingten Glauben verdiente, gab ſich mit dem älterlichen Beſchluſſe zufrieden und ſagte: „recht, Sir, wenn Ann übereinkommt, ſo ſage ich ditto. Das Mädchen ſieht nicht übel aus.“

*) Für: l owe you. Ich ſchulde Ihnen.