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Achtzehntes Rapitel. Berichtet von Harry Foker's Angelegenheiten.
Seit jenem verhängnißvollen, aber wonnereichen Abend in Grosvenor Place war Mr. Harry Foker's Herz in ſolcher Agitation geweſen, als man bei einem ſo großen Philoſophen kaum für möglich gehalten hätte. Wenn wir uns erinnern, welch guten Rath er in frü⸗ hern Tagen Pen gegeben, wie frühe Weisheit und Welt⸗ kenntniß ſich in dem begabten Jüngling geoffenbart, wie eine beſtändige Selbſtbefriedigung, ſo wie ſie einem Gentleman von ſeinen Mitteln und Ausſichten mit Recht ſeinen Cynismus geſteigert haben und ihn mit jedem folgenden Tag ſeines Lebens um jedes Individuum, mit einziger Ausnahme des Mr. Harry Foker, ſich immer und immer weniger bekümmern ließ, ſo könnte man ſich wundern, wie er ein Mißgeſchick haben konnte, dem die meiſten von uns ein oder zwei Mal im Leben unter⸗ worfen ſind, und ſein hohes Gemüth über einem Weibe beunruhigen konnte. Aber Foker, obgleich in früher Zeit weiſe, blieb doch immer noch Menſch. Er konnte dem gemeinſamen Looſe nicht mehr entgehen, als Achilles, oder Ajax, oder Lord Nelſon, oder unſer Urahn Adam. Und nun, da ſeine Zeit erfüllet war, wurde der junge Harry ein Opfer der Liebe, dieſer Allbezwingerin.
Als er an jenem Abend, nachdem er Arthur Pen⸗ dennis an ſeiner Treppenthür in Lamb Court verlaſſen hatte, nach der Hinterküche ging, hatte der Gintwiſt und der verteufelte Turkey keine Reize für ihn, die Scherze ſeiner Kumpanen drangen unbeachtet in ſein Ohr; und als Mr. Hodgen, der Sänger des „Leichen⸗ ſchnappers,“einen noch furchtbarern und humoriſtiſchern


