Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

277

niemals gut, auch war er zu keinen ſolchen Zwecken in Dienſt genommen.“ Nachdem ſich Jeames den Mann, der fortlachte, ſchwankte und mit trunkener Selbſtgefällig⸗ keit den Kopf ſchüttelte, eine Weile angeſehen hatte, guckte er aus dem Portikus hervor, rief mit gedämpfter Stimme: „Polizeimann,“ und winkte dieſem Offieianten X. *); derſelbe marſchirt entſchloſſen auf mit einem Berliner Handſchuh in ſeiner Kuppel, und Jeams deutete einfach mit dem Zeigefinger auf das Individuum, das gegen das Geländer hin lachte. Kein Wort weiter als„Polizei⸗ mann“ ſprach er und ſtand wieder da in dem ſtillen Sommerabend, ſtill den Finger ausreckend: ein impo⸗ nirender Anblick.

k. rückte auf das Individuum zu und ſprach: „Nun, Sir, wollen Sie die Güte haben und weiter gehen?“

Das Individuum war in vollkommen gutem Hu⸗ mor und ſchien kein Wort zu hoͤren, das Polizeimann X. ſprach, ſondern nickte und wackelte mit ſeinem grin⸗ ſenden Haupt gegen Strong, bis ihm ſein Hut beinahe über das Geländer fiel.

„Nun, Sir, gehen Sie weiter, hören Sie?“ rief K. in einem viel perremptoriſchern Tone und berührte den Fremden ſanft mit einem der Finger, die in dem großen Handſchuh des Berliner Gewebs ſteckten.

Er fuhr oder taumelte vielmehr alsbald aus den vielen Schwankungen in eine Attitude der Selbſtver⸗ theidigung zurück und begann in dieſer Stellung die Operation, welche Squaring **) benamst iſt, gegen Poli⸗ zeimann K. und zeigte ſich wacker und kriegeriſch, wenn auch unſichern Trittes. „Hullo! halten Sie Ihre Hände

*) et ſind in London nach dem Alphabeth nu⸗ merirt.

*) Der Boxer fuhr mit gebalten Fäuſten, ſein Geficht deckend, gegen das ſeines Gegners abwechſelnd vor und zurück.