Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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während ein Zuſchauer ſich an das Geländer drückte und die frühere Scene muſterte.

Polizeimann K. ging vorüber und ſchenkte ſeine Aufmerkſamkeit keiner von beiden, ſondern ſixirte ſie auf das Individum, das ſich an dem Geländer hielt, und in Sir Francis Clavering Speiſezimmer hineingaffte, wo Strong lachte und die Geſellſchaft plaudernd unter⸗ hielt.

Der Mann an dem Geländer war ſehr ſtattlich ge⸗ ſchmückt mit Ketten, Kleinodien und Weſten, welche die Beleuchtung aus dem Hauſe zu ihrem großen Vortheil ins Licht ſtellte; ſeine Stiefel waren glänzend, er hatte meſſingene Knöpfe an ſeinem Rock und große weiße Preischen über ſeine Knöchel; und ſah in der That ſo vornehm aus, daß K. ſich einbildete, er habe ein Par⸗ laments⸗Mitglied oder ſonſt einen Mann von Bedeutung vor ſich. Was auch immer ſein Rang war, mochte er ein M. P. oder ſonſt ein Mann von Bedeutung ſein, ſo war er bedeutend von Wein aufgeregt: denn er wankte etwas in ſeinem Gang und ſein Hut ragte über ſeine wilden blutunterlaufenen Augen auf eine Weiſe, die kein nüch⸗ terner Hut jemals eingenommen hätte. Sein reichliches ſchwarzes Haar war ſichtlich nicht naturwüchſig und ſein Schnurrbart von tyriſchem Purpur.

Als Strong's Gelächter einem ſeiner eigenen gros mots folgend durch das Fenſter erſcholl, lachte dieſer Gentleman außen und kicherte auf die ſeltſamſte Weiſe und ſchlug auf ſeine Schenkel und winkte Jeames,

der nachdenklich in dem Porticus ſtand, als wollte

er ſagen: Der tauſend, Junge, das iſt eine luſtige Ge⸗ ſchichte!

Jeames's Aufmerkſamkeit wurde allmählig von dem Mond am Himmel auf dieſe untermondliche Scene ge⸗ zogen, er war verdutzt und beunruhigt von der Erſchei⸗ nung des Mannes in den glänzenden Stiefeln: „ein Streit,“ bemerkte er nachmals in der Bedientenſtube — „ein Streit mit einem Burſchen auf den Straßen thut