Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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Er ging ſodann die Straße hinab, indem er jedes Frauenbild, das ihm begegnete, mit Blicken begrinste und beaugte, mit denen er ſie, wie er meinte, ganz und gar durchbohrte, und guckte über Geländer und zu den Fenſtern hinein, wo an dem ruhigen Sommerabend Frauen ſaßen. Aber Betſy Mrs. Pybus Magd ſchrak mit einem „Gott ſteh mir hei“ zurück, als der Alcide über den Lorbeerbuſch hereingaffte; die Miß Bakers und ihre Mama ſtierten ihn verwundert an, und ſogleich begann ein Schwarm verlumpter Kobolde und Kinder, die ihre Kothpaſteten auf der Straße verließen, den intereſſanten Fremdling zu verfolgen.

Eine Weile glaubte er, daß Bewunderung dieſe Leute in ſein Kielwaſſer führe, und ſchlenderte weiter, in ſich vergnügt, daß er ſo mühelos dazu beitragen könnte, Andern ein unſchuldiges Vergnügen zu machenz aber den kleinen Kindern und den Dreckpaſtetenkünſtlern folgte alsbald ein Schwarm von gröberem Kaliber: Jungen und Mädchen aus der Faktorei, welche um dieſe Stunde frei bekamen und ſich der Menge anſchloſſen und zu lachen und zu ſpotten, zu ſchreien, und Schimpfnamen auf den Franzoſen zu rufen begannen: die Einen „Frenchy, Frenchy“, die Andern Fröſche!“ Einer bat ſich eine Locke von ſeinem Haar aus, das ſehr lang war und in reichlichen Löckchen herabfloß; und endlich begann der arme Kochkünſtler zu merken, daß er mehr ein Gegenſtand der Verhöhnung als der Bewunderung für die rohe grinſende Menge war.

Unter dieſer Konſtellation erſpähte Madame Fribsby den unglücklichen Gentleman mit ſeinem Schwarme von Nachzüglern, und hörte die höhniſchen Rufe, womit ſie ihm zuſetzten, ſie rannte aus ihrer Behauſung über die Straße auf den verfolgten Fremdling zu und lud ihn, ihre Hand ausreckend, in der Sprache ſeines Landes in ihren Wohnſitz ein; und als ſie ihn hübſch ſäuber⸗ lich innerhalb ihres Thores geborgen hatte, trat ſie muthig auf die Schwelle vor die hohnneckenden Faktorei⸗