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nicht ſchlecht aus. Sie bekommt ihre Zehntauſend, und das iſt ein guter Biſſen für einen ſo armen, alten Teu⸗ fel, wie Ihr,“ ſprach in ſchleppendem Tone der andere Gentleman; „und bei Gott, Strong, ich haſſe ſie von Tag zu Tag mehr. Ich kann's mit ihr nicht aushalten, Strong, bei Gott, ich kann's nicht.“
„Ich wollte ſie um die doppelte Ziffer nicht neh⸗ men. Nie ſah ich mein Lebtag ſolch einen kleinen Teufel.“
„Gern möcht' ich ſie vergiften,“ meinte der ſenten⸗ ziöſe Baronet; „beim Jupiter, das möchte ich.“
„Ei, was hat ſie denn wieder angeſtellt?“
„Nichts Beſonderes,“ antwortete Sir Francis. „s ſind ihre alten Gänge. Das Mädchen hat eine ſolche Force, Jedermann unglücklich zu machen, daß es, Gott ſtraf mich, zum Erſtaunen iſt. Geſtern Abend trieb ſie die Gouvernante weinend vom Dinertiſche weg; ſpäter, als ich durch Franks Zimmer kam, hörte ich den armen, kleinen Bettler im Finſtern heulen und fand, daß ſeine Schweſter ihm durch Geſchichten von dem Geiſt, der im Hauſe ſpukt, beinahe die Seel' aus dem Leib geſcheucht hätte. Beim Zwiſchenimbiß gab ſie Mylady einen Treff; und obgleich mein Weib eine Närrin iſt, iſt ſie doch eine gute Seele — ich will des Teufels ſein, wenn ſie's nicht iſt.“
„Was that ihr Miſſy?“
„Nun, Gott ſtraf mich, wenn ſie nicht von dem ſeligen Amory, meinem Vorgänger, zu ſchwatzen anſing,“ ſagte der Baronet grinſend. „Sie brachte ein Gemälde aus ihrer Erinnerung hervor und ſagte, ſie ſei über⸗ zeugt, daß es ihrem theuren Vater gliche. Sie wünſchte zu wiſſen, wo ihres Vaters Grab wäre. Zum Henker mit ihrem Vater! Wenn immer Miß Amory von ihm ſpricht, bricht Lady Clavering in Thränen aus, und der kleine Teufel ſpricht immer von ihm, um ſeine Mutter zu quälen. Heute, als ſie anfing, gerieth ich in eine verdammte Wuth, ſagte, ich ſei ihr Vater und — und


