Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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ben Sie, daß er ſchon bei mir iſt? er kam auf eine Woche mit einem Reiſeſack, und bei Gott, er iſt drei Jahre hier geblieben. Ein guter Burſche, nicht wahr? weiß nicht, wie er den Shilling kriegt, bei Gott, ich weiß es nicht, Miß Laura.“

„Und doch bezahlt Chevalier, wenn er ſein Geld an Lady Clavering verlor, daſſelbe jederzeit; und wenn er mit ſeinem Freunde die drei Jahre lebte, bezahlte er auch dafür — mit gutem Humor, mit Freundlichkeit und Jovialität, mit tauſend kleinen Dienſten, wodurch er ſich angenehm machte. Welcher Gentleman konnte ſich einen beſſern Freund wünſchen, — als einen Mann, der immer aufgeräumt, nie im Wege, und immer bei der Hand und bereit war, jeden Auftrag für ſeinen Gönner auszuführen, mochte es gelten, ein Lied zu ſingen, mit einem Advokaten zu ſprechen, ein Duell aus⸗ zufechten, oder einen Kapaun vorzulegen.“

Obgleich Laura und Pen gewöhnlich zuſammen nach Clavering Park gingen, ſo unternahm doch Mr. Pen, un⸗ begleitet von ihr, dorthin Spaziergänge, von denen er ihr Nichts erzählte. Er ſetzte ſich in den Kopf, in dem Brawl zu fiſchen, der durch den Park und nicht ſehr fern von der Gartenmauer vorüber fließt, und durch den ſeltſamſten Zufall ging jedes Mal Miß Amory aus (ſie hatte nach ihren Blumen zu ſehen), und war ganz überraſcht, Mr. Pendennis fiſchen zu ſehen.

Ich wundere mich, was für eine Forelle Pen ſing, während die junge Lady zuſah, oder ob Miß Blanche das niedliche Fiſchchen war, das um ſeinen Köder ſpielte und das Mr. Pen zu angeln ſuchte? Man muß ge⸗ ſtehen, daß er eine große Liebhaberei für die geſunde und kräftigende Beſchäftigung des Angelns gewann, und den Brawl beſtändig mit ſeinem Köder peitſchte.

Was Miß Blanche betrifft, ſo hatte ſie ein freund⸗ liches Herz, und da ſie ſelbſt, wie ſie geſtand, im Ver⸗ lauf ihrer kurzen Lebenszeit und Erfahrung „gelitten,“ ſo konnte ſie anderen gefühlvollen Weſen, wie Pen, der