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ſah ſie zärtlich an, als ſie abfuhren, und fühlte in ihrem Herzen, daß ſie nicht möchte abgerufen werden, bis dieſe beiden Weſen, die ihr auf Erden am theuerſten waren, mit einander verbunden wären. Wenn ſie ab⸗ und über die Brücke gingen, gedachte ſie an Sommer⸗ abende, wo ſie vor fünfundzwanzig Jahren in ihrem kurzen Liebeslenz und Liebesgluͤck geblüht hatte. Es war jetzt Alles vorüber; der Mond ſchaute aus der Pur⸗ purwolke und die Sterne flimmerten wie an jenen frühen Abenden. Er lag todt in weiter Ferne, die Wellen roll⸗ ten zwiſchen ihnen. Guter Gott! wie gut erinnerte ſie ſich an ſeinen letzten Abſchiedsblick. Sein Antlitz ſchaute nach ihr durch die Viſta langer Jahre ſo wehmüthig und ſo klar, wie an jenem Tage. So fanden Mr. Pen und Miß Laura in der Ge⸗ ſellſchaft in Claveringpark ein ungemein angenehmes Rendezvous an Sommerabenden. Blanche betheuerte, daß ſie in Laura raffolirt ſei, und ſehr wahrſcheinlich fand Mr. Pen an Blanche großes Gefallen. Sein guter Humor kehrte zurück: er lachte und plauderte, bis Laura darob in Verwunderung gerieth. Es war nicht derſelbe Pen, der in dem Jagdwammſe in dem Parlour zu Fai⸗ roaks gähnte, und jetzt ſo munter und ſo friſch, ſo lä⸗ chelnd und hübſch aufgeputzt in Lady Claverings Ge⸗ ſellſchaftszimmer erſchien. Zuweilen hatten ſie Mußik. Laura hatte eine liebliche Contralto⸗Stimme und ſang mit Blanche, die den beſten Unterricht auf dem Konti⸗ nent genoſſen, und ſich freute, ihrer Freundin Lehrerin zu ſein. Oft ſtimmte Mr. Pen in das Tonſpiel ein oder blickte noch öfter holdſelig auf die ſingende Miß Blanche. Zuweilen hatten ſie Rundgeſänge, wo Kapitän Strongs Bruſt große Dienſte le iſtete, und er in einem furchtba ren Baß, auf den er nicht wenig ſtolz war, daherſtürmte. „Ein guter Junge, Strong — nicht wahr, Miß Bell?“ pflegte Sir Franeis zu ihr zu ſagen, ſpielt écarté mit Mrs. Clavering — ſpielt Alles, Cribbage und was dergleichen Spiele mehr ſind. Wie lang glau⸗


