Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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um ihn her flog; auch wurde er nicht eher befriedigt, als bis er auf den Wagenbock geſetzt wurde, wo er mit John's Peitſche Gäulchens ſpielte.

„Sie ſehen, der kleine Bettler iſt noch nie zuvor in der Kirche geweſen, Miß Bell,“ ſprach der Baronet in gezogenem Tone gegen eine junge Lady, die ihn be⸗ ſuchte; kein Wunder, daß er ſolchen Lärm aufſchlug: ich gehe in der Stadt nie dahin; aber ich denke, es iſt doch auf dem Lande recht, wenn man ein gutes Beiſpiel gibt und ſo weiter.“

Miß Bell lachte und ſagte: „Der kleine Junge hat kein beſonders gutes Beiſpiel gegeben.“

„Gott, ich weiß es nicht, es iſt nicht ſo ſchlecht,“ ſagte der Baronet, „wenn Frank etwas haben will, ſo ſchreit er, und wenn er ſchreit, ſo kriegt er's.“

Hier begann das fragliche Kind nach einer Platte Zuckerbrod auf dem Zwiſchenimbistiſche zu ſchreien und einen Sprung über den Tiſch zu thun, ein Glas Wein über die beſte Weſte von einem der anweſenden Gäſte, Mr. Arthur Pendennis, zu gießen, der ſehr ſchokirt war, daß er ein ſo linkiſches Geſicht ſchnitt, und daß ſein fleckloſes, batiſtenes Hemd mit Wein befleckt wurde.

„Wir verwöhnen ihn ſo,“ ſagte Lady Clavering zu Mrs. Pendennis, indem ſie zärtlich ihren Cherub an⸗ blickte, deſſen Hände und Geſicht jetzt mit der Spezies von Schaum bedeckt wurden, die in der Bereitung der meringues à la créme verwendet wird.

„Das iſt ſehr ſchlimm,“ ſagte Mrs. Pendennis, als ob ſie nie ein Kind verzogen hätte.

„Mama ſagt, ſie verziehe meinen Bruder, — glau⸗ ben Sie, daß das möglich iſt, Miß Bell? Sehen Sie ihn an, — ſieht er nicht aus wie ein Engelchen?“

„Bei Gott, ich hatte ganz Wecht,“ ſagte der Ba⸗ ronet. „Er hat geſchrien, und Sie ſehen, er hat es bekommen. Geh, geh, Fwank, alter Knabe.“

„Sir Francis iſt ein ſehr beſonnener Vater,“ flü⸗ ſterte Miß Amory. „Glauben Sie nicht auch, Miß Bell?