Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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nen, die neuen Ankömmlinge zu ſehen, daß die niedere Kirche zum Verdruß ihres Pfarrers verlaſſen war; und als die Galabarouche mit den Grauſchimmeln und dem Kutſcher in der Silberperücke und den feierlichen Be⸗ dienten durch das alte Kirchhofthor einfuhr, war hier ein ſolches Gedränge, als ſeit vielen Jahren nicht mehr ge⸗ ſehen wurde. Kapitän Strong kannte Jedermann und grüßte für die ganze Geſellſchaft — das Landvolk be⸗ hauptete, die Lady ſei allerdings nicht hübſch, meinte aber, ſie ſei außerordentlich ſchön gekleidet, was ſie denn auch war — mit den ſchönſten Shawlen, den fein⸗ ſten Pelzen, den glänzendſten Hüten und Locken und einem Reichthum von Ringen, Cameen, Geſchmeiden, Ketten, Spangen und anderem namenloſem Flitter und Bändern von jeder Breite und Farbe des Regenbogens an ihrem Leibe ſchimmernd. Miß Amory erſchien in ſanfter Taubenfarbe, wie eine veſtaliſche Jungfrau — während Maſter Francis in dem damals beliebten Ko⸗ ſtüme des Rob Roy Mae Gregor, eines berühmten ge⸗ ächteten Hochländers erſchien. Der Baronet war nicht mehr belebt als gewöhnlich, eine glückliche Leere waltete bei ihm vor, die ihn in Stand ſetzte, mit derſelben gleichgiltigen Ruhe einem Diner, dem Tod, einer Kirche, einer Heirath ins Geſicht zu ſehen.

Ein Kirchſtuhl für die Claveringer Dienerſchaft wurde von dieſen Domeſtiken gefüllt, und die entzückte Gemeinde ſah die Gentlemen aus London mit Mehl⸗ Blüthe auf ihren Häuptern und den wunderſamen Kut⸗ ſcher mit ſeiner ſilbernen Perücke ihre Plätze in jenem Kirchſtuhl einnehmen, ſo bald ſeine Pferde in dem Wap⸗ pen zu Clavering untergebracht waren.

Im Verlaufe des Gottesdienſtes begann Maſter Francis in dem Kirchſtuhl ein ſolches Geheul aufzu⸗ ſchlagen, daß Frederic, der größte der Bedienten, von ſeinem Herrn herbei gewinkt, aufſtand, ging und Maſter Francis hinaustrug, welcher brüllte und ihn auf den Kopf ſchlug, ſo daß der Puder gleich Weihrauchwolken