Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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Fahne wehte, ein offener Wagen und einer ſeiner Reiſe⸗ wagen oder Familienarchen, die blos engliſche Erſige⸗ burtsliebe erfinden konnte, blitzſchnell mit ſchäumenden Roſſen durch die Parkthore, und auf und herauf zu den Stufen der Halle fuhr. Diezwei battants des mit Schnitz⸗ werk verzierten Thors flogen auf, die zwei höhern Be⸗ amten in Schwarz, die hohen trübſeligen Gentlemen, jetzt in Livree mit bepudertem Haar, die ländliche Die⸗ nerſchaft, welche zu ihrer Hilfe beigezogen war, war⸗ teten in der Halle und verbeugten ſich dort wie ſchlanke Ulmen, wenn die Herbſtwinde in dem Parke heulten. Durch dieſe Allee fuhr Sir Francis Clave⸗ ring mit faſt unbewegtem Geſicht: Lady Clavering, mit einem paar glänzender ſchwarzer Augen und gut⸗ müthiger Miene, ſehr gnädig nickend und ſich neigend: Muſter Francis Clavering, der ſeiner Mama Schoͤßen hielt und den Aufzug halten ließ, um den größten Be⸗ dienten anzuſchauen, deſſen Erſcheinung dem jungen Gentleman aufzufallen ſchien, und Miß Blany, Gou⸗ vernante des Maſter Francis, und Miß Amory, Tochter Ihrer Herrlichkeit, welche Capitän Strong ihren Arm gab. Es war Soymmer, aber Bewillkommnungsfeier kniſterten in dem großen Hallenkamin und in den Räu⸗ men, welche die Familie einnehmen ſollte.

Monſieur Mirobolant hatte dem Aufzug von einem ver Lindenbäume in der Alle zugeſehen. „Elle est la,“

ſagte er, indem er ſeine mit Juwelen geſchmückte Hand

auf ſeine reichverbrämte Sammtweſte mit Glasknöpfen legte. „Je l'ai vue, je la bénis, o ma Sylphide, o mon ange!“ und er vertiefte ſich in das Dickicht und machte ſeinen Weg zurück zu ſeinem Ofen und ſeinen Saucepfannen.

Am nächſten Sonntag kam dieſelbe Parthie, welche eben erſt in Claveringpark erſchienen war, und nahm

öffentlich Beſitz von dem alten Kirchſtuhl, wo ſo Viele

von des Baronets Vorfahren gebetet hatten und nun in elfigie auf den Knien lagen. Es war ein ſolches Ren⸗