Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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glücklich. Es beſtand unter ihnen zwar keine beſondere romantiſche Anhänglichkeit; die Wittwe war nicht vom gehßrigen Alter und von der Perſönlichkeit für einen Ro⸗ man, und Sir Francis fragte, wenn er ſein Spiel auf dem Billard und ſein Diner gehabt, nicht viel nach Weiterem. Aber ſie weren ſo glücklich, als Leute ſein fonnten. Clavering wollte in ſeine Heimath und in ſein Vaterland zurückkehren. Seines Weibes Geld wollte ſeine Schulven bezahlen und ſein Sohn und ſollte einer der erſten Männer in der Grafſchaft ein.

„Und Miß Amory?“ fragte Laura. Laura war ungemein neugierig in Bezug auf Miß Amory.

Strong lachte. „O, Miß Amory iſt eine Muſe — Miß Amory iſt ein Myſterium — Miß Amory iſt eine femme incomprise.“ — „Was iſt das?“ fragte die unſchuldige Mrs. Pendennis — aber der Chevalier gab ihr keine Antwort; vielleicht konnte er ihr keine geben. Miß Amory malt, Miß Amory ſchreibt Gedichte, Miß Amory komponirt Muſik, Miß Amory reitet, wie die Diana Vernon. Miß Amory iſt mit einem Wort ein sans pareil.“

„Ich haſſe gelehrte Weiber,“ ſagte Pen.

„Dank Ihnen,“ ſagte Laura. Ihres Theils war ſie gewiß, daß ſie von Miß Amory bezaubert wäre und gar ſehr wünſchte, eine ſolche Freundin zu haben. Da⸗ mit blickte ſie Pen voll in das Geſicht, als ob jedes Wort, welches der kleine Heuchler ſagte, ein Evange⸗ lium wäre.

So wurde zum Voraus eine Vertrautheit arran⸗ girt und vorbereitet zwiſchen der Familie in Fairvaks und ihren reichen Nachbarn in dem Park; und Pen und Laura waren eben ſo begierig auf ihre Ankunft, als ſelbſt die neugierigſten Leute in Clavering. Ein Londoner, welcher jeden Tag neue Geſchichten ſieht und ſie angähnt, lächelt vielleicht über die Neugierde, wo⸗