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„Eine Miß Amory, Lady Clavering's Tochter von der erſten Ehe. Natürlich werden Sie ſich, ſobald als ſie ankommt, in ſie verlieben.“ Helen rief: „Sprich keinen Unſinn, Laura.“ Pen lachte und ſagte: „Gut, da iſt der junge Sir Francis für Dich.“
„Er iſt erſt vier Jahre alt,“ entgegnete Miß Laura; „aber ich werde mich mit dem ſchönen Offizier, Sir Francis's Freunde, tröſten. Er war letzten Sonntag in der Kirche, im Kirchſtuhle der Clavering, und ſein Kne⸗ belbart war ſehr ſchön.“
In der That, die Zahl von Sir Francis's Fami⸗ liengliebern war in ſeiner Stadt ſehr bald bekannt, nicht minder alles Andere über ſeinen Haushalt, ſoweit als menſchliche Induſtrie und Scharfſinn berechnen konn⸗ ten. Die Parkallee und Anlagen waren jetzt an den Sommerabenden mit Leuten aus der Stadt betüpfelt, welche ſich dem Herrenhauſe zubewegten, deſſen Um⸗ gebungen beguckten und die Verbeſſerungen, welche dort vorgenommen wurden, bekrittelten. Ladungen über La⸗ dungen von Geräthſchaften kamen als zahlloſe Avant⸗ garden von Chatteries und London, und ſo zahlreich ſie waren, ſo wußte doch Kapitän Glanders von jeder, was ſie enthielt, und er begleitete das Gepäck hinauf nach dem Parkhaus.
Er und Kapitän Strong waren mittler Weile gute Freunde geworden. Der jüngere Kapitän hatte zu Cla⸗ vering dieſelbe Wohnung, die der friedliche Smirke zu⸗ vor inne hatte, und ſtand bei Madame Fribsby, ſeiner Hausfrau, in hoher Gunſt und in der That bei der ganzen Stadt. Der Kapitän war nach Perſon und An⸗ zug eine glänzende Erſcheinung, hatte eine friſche Farbe, blaue Augen, ſchwarzen Backenbart, breite Schultern, einen athletiſchen Körperbau; eine leichte Neigung zur Beleibtheit benahm ſeiner hübſchen Geſtalt Nichts an Schönheit. — Ein wackrerer Soldat bot nie eine brei⸗ tere Bruſt dem Feinde. Wenn er die Claveringer Haupt⸗ ſtraße hinabſchritt mit ſeinem Hut auf einer Seite, wäh⸗


