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daß, thun wir, was wir wollen, wir der Liebe Derje⸗ nigen, die ein Mal die unfrige geweſen, ſicher find, und daß dieſe unermüdliche Zärtlichkeit und Verzeihung uns nie entgehen wird.
Auch ſprach ſich in den letzten Reden und Handlungen Arthurs eine ſolche Freiheit, beinahe Frechheit aus, die Laura befremdet und ihr mißfallen hatte; nicht als ob er ſie durch Rohheit beleidigt, oder ein Wort an ſie gerichtet hätte, das ſie nicht hätte hören ſollen; denn Mr. Pen war ein Gentleman und durch Natur und Erziehung gegen jedes hohe und niedere Frauenzimmer artig; aber er ſprach leichtfertig und frei von Frauen im Allgemeinen, war weniger rückſichtsvoll in Handlungen als in Wor⸗ ten, nachläßig bei verſchiedenen Anläſſen und in vielen kleinen Gefälligkeiten des Lebens. Es verletzte Miß Laura, daß er ſeine gräulichen Pfeifen im Hauſe her⸗ umrauchte; daß er ſich weigerte, ſeine Mutter in die Kirche, auf Spaziergängen, oder Beſuchen zu begleiten, daß man ihn gähnend über ſeiner Novelle in ſeinem Ankleidezimmer fand, als die ſanfte Wittwe von dieſen Pflichtdingen zurückkehrte. Der Held von Lauru's frü⸗ her Kindheit, der Gegenſtand ihrer Unterhaltung an ſo vielen, vielen Abenden mit Helen, deren Erzählungen von den Vorzügen der Liebe, der Bravheit des Jungen, während er fort in der Schule war, kein Ende nahmen, waren ganz verſchieden von dem jungen Mann, den ſie jetzt kannte; kühn, brillant, ſarkaſtiſch und trotzig, ſchien er die einfachen Beſchäftigungen oder Vergnügen, ja ſelbſt die Andachtsübungen der Frauen zu verachten, mit denen er lebte, und die er unter ſo geringfügigen Vor⸗ wänden verließ.
Die Geſchichte mit der Fotheringay zumal, als ſie davon hörte (zuerſt aus ſarkaſtiſchen Anſpielungen des Major Pendennis, auf einem Beſuche in Fairoaks, und dann von ihren Nachbarn in Clavering, welche ihr dar⸗ über eine Menge Aufſchlüſſe gaben), gaben der Miß Laura großes Aergerniß. Ein Pendennis ſollte ſich an


