Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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Auftrag von ſeiner Majeſtät loyaler Univerſität Orbridge ging, hatte Buck Major Pendennis in St. James in Unterhaltung mit zwei Hoſenbandrittern geſehen, auch ſah der verblüffte Tutor den Major in dem Wagen von einem derſelben nach dem Lever davonfahren. Gleich nach ſeiner Heimkunft lud er Pen zum Weine ein, und ließ ihn mehr denn ſonſt von der Kapelle und den Vor⸗ leſungen weg, und war vollkommen überzeugt, daß er ein junger Gentleman von großem Grundbeſitze ſei.

So war er denn wie vom Blitze getroffen, als er die Wahrheit erfuhr, und von Pen das traurige Ge⸗ ſtändniß erhielt. Seine Univerſitätsſchulden waren groß, und der Tutor konnte Nichts thun; natürlich ſagte Pen ihm Nichts von ſeinen Londoner Schulden. Was ſagt einer nicht, wenn er von ſeinen Freunden wegen ſeiner Ver⸗ bindlichkeiten in die Enge getrieben wird. Der Tutor erfuhr genug, um zu wiſſen, daß Pen arm war, daß er eine ſchöne, beinahe glänzende, für ſeine Studien aus⸗ geſetzte Summe aufgebraucht, und eine ſo hübſche Aernte von Schulden ringsumher hatte, daß es für einen Mann ſchwer wurde, ſie niederzumähen, denn es gibt keine Pflanze, die ſo ſchnell empor wuchert, wenn ſie ein Mal Wurzel gefaßt hat.

Vielleicht war Pen darum, da ſeine Mutter ſo gut und liebevoll war, der Gedanke ſo entſetzlich, daß ſie von ſeinen Sünden erfahren ſollte; „ich kann es nicht ertragen, es ihr zu entdecken,“ ſagte er zu dem Tutor in Todesangſt. „O, Sir, ich war ein Schurke gegen ſie, — und er fühlte Reue und wünſchte die Zeit noch einmal zurückleben zu dürfen, und fragte ihn: „Warum, warum doch beſtand mein Onkel darauf, daß ich mit vornehmen Leuten leben müßte, und wie viel nützt mir jetzt ſeine hohe Bekanntſchaft?“

Sie waren nicht zurückhaltend, aber Pen hielt ſie dafür, und zog ſich in letzter Zeit vor ihnen zurück. Bei Geſellſchaften war er ſo traurig, als ein Todten⸗ kopf. Er vermied ſie ſelbſt, und ſeine jüngern Freunde