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bei Andern entſchuldigte er ſich. Und es wird von ihm erzählt, daß, als die kleine Marie Frodſham, die Toch⸗ ter eines armen Vergolders und Rahmenmachers, den Mr. Pen zu beſchäftigen für paſſend hielt, und der ihm eine Menge prachtvoller Rahmen für ſeine ſchönen Ku⸗ pferſtiche gemacht hatte, zu Pendennis mit der klägli⸗ chen Erzählung kam, daß ihr Vater am kalten Fieber darniederliege, und Exekution in ihrem Hauſe ſei, Pen in der Angſt ſeines Herzens davonſtürzte, ſeine grandioſe Uhr und all ſein Geſchmeide bis auf zwei alte Aermel⸗ knöpfe, die ſeinem Vater gehört, verpfändete, und mit dem Ertrag in Frodſhams Laden eilte, wo er mit Thränen in den Augen und der innigſten Reue und Zerknirſchung für den armen Handwerksmann um Nach⸗ ſicht bat.
Dieß, junge Gentlemen, wird nicht als ein Beleg für Pen's Vortrefflichkeit, ſondern eher ſeiner Schwäche aufgeführt; es würde viel tugendſamer von ihm gewe⸗ ſen ſein, wenn er gar keine Kupferſtiche gehabt hätte. Er war noch ſchuldig für den Flitter, den er verkaufte, um Frodſhams Rechnung zu zahlen, und ſeine Mutter hatte grauſam zu kargen, um die Rechnung des Juwe⸗ liers zu bezahlen, ſo daß ſie am Ende für die imper⸗ tinenten Grillen und Thorheiten des Jungen zu leiden hatte. Wir ſtellen Euch Pen nicht als Helden oder Muſter, ſondern blos als einen Jungen vor, der mitten unter tanſend Eitelkeiten und Schwächen noch einige edle Impulſe hat, und noch nicht ganz und gar ohne Ehrgefühl iſt.
Wir haben geſagt, daß es dem Tutor Mr Buck zum Aergerniß gereichte, daß Pen's Verſchwendung ruchbar wurde; aus der Art, wie er in das College eintrat, aus dem Umgang, den er wählte, und der Einführung Dok⸗ tor Portmans und des Majors glaubte Buck eine lange Zeit, daß ſein Zögling ein Mann von großem Beſitze ſei, und wunderte ſich, daß er nur eine einfache Kleidung trug. Als er einmal nach London zu einem Lever im


