Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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verſität, noch von denen in London, die er beim Beginn ſeiner Laufbahn mit ſeinem Schutze beehrt. Selbſt Finch, der Geldleiher, bei dem ihn Bloundell einführte, und mit welchem er verſchiedentliche Geſchäfte machte, be⸗ handelte ihn nach ſeiner eigenen Angabe mit Schonung, und legte ihn nie höher als mit hundert Prozent an. Der alte Collegekoch, ſein eifriger Bewunderer, machte ihm eine Privatrechnung, und erbot ſich, ihm Diners bis auf ſeine letzte Stunde hereinzuſenden, und wollte bis auf ſeinen Sterbetag nicht auf die Bezahlung drin⸗

gen. Arthur Pendennis's Freimüthigkeit und Offenher⸗

zigkeit gewannen ihm die meiſten Leute, welche mit ihm in Berührung kamen, und während es ihn zu einer leichten Beute für Schurken machte, vielleicht mehr gu⸗ ten Willen, als er verdiente, von vielen ehrlichen Leuten. Es war nicht möglich, ſeiner Gutmüthigkeit zu wider⸗ ſtehen, noch ſelbſt in ſeinen ſchlimmſten Augenblicken nicht zu hoffen, daß er von gänzlichem Ruin bewahrt werden würde. In dervollſten Blüthe ſeiner akademiſchen Luſtbarkeiten konnte er die heiterſte Geſellſchaft verlaſſen, um an das Krankenbett eines Freundes zu ſitzen. Er kannte keinen Unterſchied zwiſchen Niedern und Hohen in der Behandlung ſeiner Bekannten; wie ſehr auch der Geſchmack des unglück⸗ lichen Jungen für den Aufwand ihn gute Geſellſchaft vorziehen ließ, ſo war er nur zu bereit, ſeine Guineen mit einem armen Freunde zu theilen, und wenn er Geld bekam, hatte er eine unwiderſtehliche Neigung zum Bezahlen, die ihn ſein ganzes Leben nicht verließ.

In feinem dritten Univerſitätsjahre begannen die Gläubiger ihm furchtbar auf den Leib zu gehen, und es ſammelten ſich Morgenbeſuche vor ſeiner Thür, welche den Tutoren ein großes Aergerniß wurden, und die manches ſtärkere Herz erſchreckt haben würden. Mit den Einen verſtritt er ſich, mit den Andern polterte er unter Mr. Boundell's Anleitung, der in dieſer Kunſt Meiſter war, obgleich er ſonſt in keiner andern graduirte,