Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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ehrten Edelmann befand. Die Fotheringay war auf dem Zenith ihres Ruhmes; ſie hatte einen glücklichen Zug gethan; das heißt, beinahe ein ganzes Jahr ſehr gute Häuſer eingezogen, hatte die Provinzen mit großem Eclat durchreist, war zurückgekehrt, um in London mit etwas vermindertem Glanze zu leuchten, und feierte nun mit immer größerem „Zuſpruch“ u. ſ. w. „den Triumph des guten altbrittiſchen Dramas,“ wie die Theaterzettel ſich ausdrückten, vor einem Hauſe, das Raum genug für Jeden hatte, der ſie ſehen wollte.

Es war nicht das erſte Mal, daß Pen ſie geſehen hatte ſeit dem denkwürdigen Tage, da ſich Beide in Chatteries getrennt hatten. Im vorigen Jahre, als die Stadt viel Aufhebens von ihr machte, und die Preſſe ihre Schönheit rühmte, hatte Pen einen Vorwand ge⸗ funden, während der Collegienzeit nach London zu kom⸗ men, und war in das Theater geeilt, um ſeine alte Liebe wieder zu ſehen. Er erinnerte ſich mehr, als daß er ſich wieder entflammte; er rief ſich zurück, mit wel⸗ chem Feuer er in Chatteries auf der Lauer lag, während der geeignete Spieler Ophelias oder Mrs. Hallers Auf⸗ tritt auf der Bühne einleitete. Jetzt, wenn ihr Vor⸗ gänger ſprach, durchſchauerte es ihn leicht: wenn ein donnernder Beifall erſchallte und Ophelia mit der alten Verbeugung eintrat, fühlte Pen eine leichte Erſchüt⸗ terung und erröthete tief, wenn er ſie anſah, und konnte nicht umhin, zu denken, daß das ganze Haus auf ihn ſehe. Kaum hörte er den erſten Theil des Schauſpiels, und gedachte mit ſolcher Wuth an die erlittene Demüthigung, daß er begann ſich einzubilden, er wäre eiferſüchtig und noch in ſie verliebt. Er eilte nach der Bühnenthüre des Theaters, um ſie wo mög⸗ lich zu ſehen, aber es gelang ihm nicht. Sie ging aller⸗ dings mit einer Begleiterin dicht an ihm vorbei; aber er kannte ſie nicht — noch ſie ihn. Am nächſten Tage kam er ſpät herein, und blieb ganz ruhig beim Nach⸗ ſpiel, und am dritten und letzten Abend ſeines Aufent⸗