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Sabs mit der ihn die Natur reichlich ausgeſtattet atte.
Er lachte höhniſch über Pen's Liebe zu Miß Fo⸗ theringay, als er von dieſer Liebſchaft von Arthur hörte, wie das gar bald geſchah; denn Pen war, wie ſchon erwähnt, nicht mehr abgeneigt, ſeinen vertrauten Freun⸗ den die Geſchichte zu erzählen, und er und ſie waren ſtolz darauf; aber Macheath benahm Pen allen Dünkel darüber, indem er nicht die Thorheit von des Jungen Leidenſchaft für ein ungebildetes, viel älteres Frauen⸗ zimmer nachwies, ſondern das alberne Verlangen, ſeine Leidenſchaft auf geſetzlichem Wege zu befriedigen. „Sie heirathen,“ ſagte er; „da hätten Sie eben ſo gut die — hier nannte er eine der bekannteſten Aktricen auf der Bühne — „heirathen können. Sie hatte kein Fetz⸗ chen Charakter.“ Er kannte zwanzig Männer, die ganz offene Bewunderer von ihr waren, und benannte ſie, und die Summen, die Jeder auf ſie verwendet hatte. Ich kenne keine Art von Verleumdung, die ſchrecklicher oder allgemeiner iſt, als diejenige, welche den Ruf der Frauen antaſtet, keine rückſichtsloſere und verderblichere Männer, als diejenigen, welche ſie unbeſonnen nachſa⸗ gen, und keine verächtlichere Klaſſe von Feiglingen, als die Leute, die ſolche Verläſterungen erfinden.
Iſt es ein Unglück oder nicht, daß ein Gentleman, welcher ſelbſt aufrichtig iſt, und wie unſer Freund Pen geneigt, mit der Wahrheit bei allen Gelegenheiten her⸗ auszuplatzen, ſeinen Eintritt ins Leben damit beginnt, daß er Alles glaubt, was man ihm ſagt? Wäre es beſſer für den Jungen, weniger gläubig und ſo weniger ehrlich zu ſein? Es erfordert keine geringe Weltkenntniß, herauszufinden, daß Einer uns ohne beſondern Grund dafür Unwahrheiten ſagt. Ich weiß nicht, ob es nicht das Beſte iſt, ſich für eine gewiſſe Zeit dupiren zu laſ⸗ ſen. Auf jeden Fall hatte unſer Pen eine natüßliche Leichtgläubigkeit, die ihn befähigte, alle Angaben, die ihm gemacht wurden, als wahr anzunehmenz und er


