Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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Seite, nahm Mr. Blondell ſcherzhaft ein grünes Wein⸗ glas von dem Soupertiſch, das dazu beſtimmt war, einen eiſigen Trunk zu enthalten, in das er aber etwas ge⸗ than, was noch weit verderblicher war, ein paar Wür⸗ fel, die der Gentleman aus ſeiner Weſtentaſche genom⸗ men. Dann machte er mit dem Glaſe eine graziöſe Bewegung, welche zeigte, daß ſeine Hand in dem Werfen der Würfel ganz erfahren war, dann rief er: „ſieben gewinnt!“ huſchte die elfenbeinernen Würfel leicht auf den Tiſch und raffte ſie wieder ungezwungen von dem Tiſchtuche auf, und wiederholte dieß zwei oder drei Mal. Die Andern ſahen zu, unter ihnen natürlich auch Pen, der noch nie gewürfelt hatte, außer beim Brett⸗ ſpiel daheim.

Mr. Bloundell, der eine gute Stimme hatte, begann den Chor von Robert dem Teufel vorzutragen, eine Oper, die damals ſehr im Schwunge war, und viele der Gentlemeh ſtimmten ein, beſonders Pen, der ſehr aufgeräumt war, da er eine gute Anzahl Shilling und halber Kronen in dem vingt et un gewonnen — und alsbald ſetzten ſich, ſtatt nach Hauſe zu gehen, die Mei⸗ ſten um den Tiſch und würfelten, indem das grüne Glas von Hand zu Hand ging, bis Pen es endlich zer⸗ brach, nach dem er ſechs Paſch geworfen hatte.

Seit jener Nacht ſtürzte ſich Pen in die Wonnen des Hazardſpiels mit demſelben Eifer, mit welchem er jedem neuen Vergnügen nachjagte. Würfeln kann man morgens ſo gut als nach dem Mittag⸗ oder Abendeſſen. Bloundell pflegte nach dem Frühſtück zu Pen auf das Zimmer zu kommen, und es war erſtaunlich, wie ſchnell die Zeit verging, wenn die Würfel raſſelten. Sie hatten kleine, ruhige Parthien bei verſchloſſenen Thüren, und Bloundell erfand einen Becher, der mit Filz gefüttert war, ſo daß die Würfel kein Geräuſch machten, und ihr verrätheriſcher Schall nicht die ſcharfhörenden Tu⸗ toren auf das Zimmer rief. Bloundell, Ringwood und Pen wurden einmal beinahe erwiſcht von Mr. Buck, der