Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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öffneten. Rudel anderer Aufwärter mit verdroſſe⸗ nen oder mitleidigen Geſichtern warteten außen und fielen den unglücklichen Jungen an, wenn er ſeinen Bau verließ. Auch that ſeines Vormunds Rath nicht die Wirkung, daß Mr. Pen die Geſellſchaft des übel⸗ berüchtigten Mr. Bloundell vermied. Was junge Män⸗ ner an ihren Geſellſchaftern lieben und was Pen einen großen Theil ſeines Rufs und ſeiner Popularität ge⸗ wann, iſt wirkliche oder vermeintliche Kenntniß des Le⸗ bens. Ein Mann, der die Welt geſehen hat, oder mit Kennermiene von ihr ſprechen kann, — ein rous, der ſeine Abenteuer zu erzählen hat, darf auf eine bewun⸗ dernde Zuhörerſchaft unter der Jugend rechnen. Es iſt hart, es zu bekennen, aber es iſt ſo: wir können einer ſolchen Bravour unſern Reſpekt nicht verſagen; von unſern Schultagen an haben wir ſie bewundern gelernt. Gibt es fünf von hundert und abermal hun⸗ dert engliſchen Schuljungen, die an unſern großen Schulen und Univerſitäten erzogen wurden, die nicht geſtehen müſſen, daß ſie einmal in ihrem Leben den Don Juan geleſen und geliebt haben? Furchtbare Schule des Uebels! Der Gedanke daran ſollte den Mann, der die Feder hält, zittern machen. Es möchte Unwahrheit, Unreinheit, ungerechter Aerger oder unge⸗ rechtes Lob ihr entwiſchen.

Ein ſolches räüdiges Schaf reicht hin eine ganze Kolonie anzuſtecken, und die Tutoren von Boniface be⸗ gannen zu finden, daß der ſittliche Ton ihres College ſich verſchlimmerte und ihre jungen Leute unlenkſam und beinahe ungentlemaniſch wurden, bald nach Bloun⸗ dells Ankunft in Orbridge. Die jungen Magnaten des benachbarten großen College von Saint George, welche Pen und diejenigen, in deren Geſellſchaft er lebte, ach⸗ teten, waren von Bloundells oberflächlichen Grazien und liederlichen Modezügen nicht ſehr eingenommen. Broad⸗ bent nannte ihn Kapitän Macheath und ſagte, er würde ſo lange leben, bis er gehenkt würde. Foker ſagte