Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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mich und geh ihm aus dem Weg: doch ſprechen wir von etwas Anderem. Das Diner war ein wenig zu flott, aber ich habe Nichts dagegen, daß Du etwas er⸗ tra thuſt, wenn Du Freunde empfängſt. Natürlich thuſt Du's nicht oft und nur bei ſolchen, die Du fe⸗ tiren mußt. Die Cotelettes waren vortrefflich und das Soufflé ungemein leicht und gut. Die dritte Flaſche Champagner war nicht nöthig; aber Du haſt ein gutes Auskommen und ſo lang Du nicht darüber brauchſt, will ich nicht mit Dir darüber ſtreiten, lieber Junge.“ Armer Pen! der würdige Onkel wußte wenig, wie oft dieſe Diners ſtatt fanden und der ſorgloſe junge Amphitryo liebte es, ſeine Gafifreiheit und Geſchick in der gourmandise zu zeigen. Es gibt Nichts, in was die Jungen ſo ſehr auf Kennerſchaft aus ſind, als dieſe Kunſt, die ſo ſchwer zu erlernen und für viele Unglück⸗ liche ſo unmöglich und ſo unerſchwinglich iſt. Eine Kennerſchaft in den Weinen und der Kocherei erſcheint ihnen als Attribut eines vollendeten roué und rechten Gentlemans. Es ergötzt mich immer, wenn ich ſehe, wie ſie bei einem Glas Claret winken, als ob ſie die beſten Kenner von der Welt wären und über eine Salmi diskutiren — arme Jungen! Erſt wenn ſie alt werden, wiſſen ſie, daß ſie Nichts wiſſen von der Wiſſenſchaft, während vielleicht ihr Gewiſſen ihnen zuflüſtert, daß die Wiſſenſchaft an ſich ſelbſt wenig Werth hat, und daß eine Hammelskeule und Zufriedenheit ſo gut iſt, als die Schmauſereien der Päpſte. Aber der kleine Pen hielt es für nothwendig, ein großer Kritiker und Schöp⸗ fer von Diners zu ſein. Wir haben eben erſt geſagt, daß der Collegekoch Reſpekt vor ihm hatte und werden bald zu beklagen haben, daß dieſer würdige Mann unſerem Pen ſo blindlings vertraute. Im dritten Jahr von des jungen Aufenthalt in Orbridge war ſeine Treppe keineswegs beſchwertmit Schüſſeldeckeln und Nach⸗ tiſchen und Aufwärtern, welche Gerichte hereinbrachten und Stips, welche im Eis geſtandene Champagnerbouteillen