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ſee, die Tragiker und den charmanten, boshaften Ari⸗ ſtophanes (den er für den größten Dichter erklärte). Aber er ritt ſo ſchnell, daß er, obgleich er einen beträcht⸗ lichen Theil des Alterthums durchgaloppirte, es im ſpätern Leben rein vergaß, und nur eine unbeſtimmie
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Erinnerung an ſeinen früheren klaſſiſchen Kurs haite,
wie etwa ein Mitglied im Unterhaus, das einen Vortath von zwei oder drei Citaten hält, oder ein Recenſent, der Anſtands halber den Beſitz von ein wenig Griechiſch andeutet. Unſere Landsleute ſind die höchſte Proſa von der Welt, aber äußerſt beſtändig, und mit wunderbarer Ehrfurcht erhalten und überliefern wir von Geſchlecht zu Geſchlecht den Köhlerglauben an das, was wir Er⸗ ziehung eines Gentleman nennen.
Außer den alten Dichtern las Pen, wie man ſich denken kann, mit großem Guſto die engliſchen. Smirke ſeufzte und ſchüttelte traurig den Kopf über Byron und Moore; aber Pen war ein geſchworner Feueranbeter
und ein Korſar, er kannte ſie auswendig und pflegte die
kleine Laura an das Fenſter zu nehmen und ſagte: „Zu⸗ leika, ich bin nicht dein Bruder,“ in ſo tragiſchem Tone, daß das feierliche Mädchen ſeine großen Augen noch weiter öffnete. Sie ſaß bis zur Stunde des Schlafen⸗ gehens nähend zu Mrs. Pendennis Knieen und horchte Abends auf Pen, wenn er ihr vorlas, ohne ein Wort von dem zu verſtehen, was er las.
Er las ſeiner Mutter, welche ein Intereſſe dafür zu haben vorgab, Shakſpeare, Byron und Pope und ſein Lieblingsbuch Lalla Rookh vor, das ihr leidlich geſiel. Aber bei Biſchof Heber und Mrs. Hemans vor allem pflegte die Lady ganz zu verſchmelzen und ſich in ihr Taſchentuch zu begraben, wenn Pen ihr dieſe mit ſeiner lieblichen, jugendlichen Stimme vorlas. Das „chriſtliche Jahr“ erſchien um dieſe Zeit. Der Sohn und die Mutter flüſterten es einander mit heiligem Grauen zu. Schwach, nur ſchwach und ſelten klang Pendennis in ſeinem ſpätern Leben dieſe feierliche Kirchenmuſik wie⸗
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