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Mathematiker und lehrte Pen ſo viel, als der Junge lernen mochte, was jedoch nicht eben viel heißen wollte. Denn Pen hatte ſeinem Mentor bald eine ſchwache Seite abgelauert. Wenn derſelbe auf ſeinem Pferdchen in den Hof von Fairvaks geritten kam, hielt er ſeine Zehen ſo linkiſch auswärts und ließ zwiſchen ſeinen Knieen und dem Sattel eine ſolche Perſpektive, daß ein Junge von einigem Humor vor einem ſolchen Reitersmann unmög⸗ lich großen Reſpekt haben konnte. Er tödtete beinahe vor Schrecken Mr. Smirke, indem er ihn auf ſeine Stute ſetzte und auf einen Ritt über die Gemeinde⸗ weiden mitnahm, wo er mit den zur Fuchsjagd beſtimm⸗ ten Hunden der Grafſchaft, welche gerade von dem tüch⸗ tigen Waidmann Mr. Hardhead von Dumplingbeare abgerichtet wurden, zuſammentraf. Mr. Smirke, auf Pen's Stute Rebekka, die nach Pen's Lieblingsheldin, der Tochter Iſaaks von York, benamst war, brachte die Hunde in Verwirrung, und jagte den Jägersmann in Harniſch, indem er darauf beſtand, unter der Meute zu reiten und einen der erſteren zum Krüppel trat und von dem letztern eine Standrede bekam, die durch Kraft des Ausdrucks jeden Grabſermon, den er gehoört, ſeit⸗ dem er die Fährmänner an den Ufern der Iſis verlaſſen, weit hinter ſich ließ.
Smirke ließ ſeinen Zögling ſeine lateiniſchen und engliſchen Dichtungen im Vertrauen leſen und beſchenkte Mrs. Pendennis mit einem Bande der letztern, der in Clapham, ſeinem Geburtsort, gedruckt worden war. Sie beide laſen die alten Dichter zuſammen und rauſchten in einem guten Trott durch ſie hin, der ſehr verſchieden von dem gemeſſenen, bedächtigen Schritte war, womit die Ciſtercienſer den klaſſiſchen Boden zu beſchreiten pflegten, indem ſie jedes Wort, an das ſie kamen, be⸗ rochen und jede Wurzel auf dem Wege aufgruben. Pen machte nicht gern Halt, ſondern ließ ſeinen Hof⸗ meiſter überſetzen, wenn es bei ihm ſelbſt nicht gehen wollte, und galoppirte ſo durch die Ilias und die Odyſ⸗


