Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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mit einem Foliobande auf den Beinen, mochten es nun Hackluyt's Reiſen, Hobbes's Leviathan, Augustini opera oder Chaucer's Dichtungen ſein. Er und der Vikar waren ſehr gute Freunde und von ſeiner Hoch⸗ ehrwürden lernte Pen den ritterlichen Geſchmack für Portwein, der ihn ſein ganzes Leben hindurch aus⸗ zeichnete. Was die liebe gute Dame Mrs. Portman betrifft, die nicht im geringſten eiferſuͤchtig war, daß ihr Doktor betheuerte, daß er in Mrs. Pendennis ſterb⸗ lich verliebt, und daß ſie die ſchönſte Lady in der ganzen Grafſchaft ſei — ſo war ihr Hauptkummer, wenn ſie zärtlich zu Pen auf der Büchertreppe aufblickte, daß ihre Tochter Minny zu alt für ihn ſei — was auch wirklich der Fall war — da Miß Mira Portman da⸗ mals nur zwei Jahre jünger als Pen's Mutter und ſo ſchwer war, als Pen und Mrs. Pendennis zuſammen. Sind dieſe Einzelheiten unſchmackhaft? ſieh, guter Freund, auf deine eigene Jugend zurück, und frage, wie es damals war. Ich denke noch gern an einen wohl⸗ genährten wackern und ſanften, warmherzigen und liebe⸗ vollen Knaben zurück, der mit freundlichen, ehrlichen Augen in die Welt hinausſchaute. Wie ſtrahlte in ihr Alles vor Freude! Der Menſch hat nicht viel ſolcher Jahre. Er weiß es nicht, ſo lange ſie da ſind. Erſt wenn ſie ſehr lange vorüber ſind, erinnert er ſich, wie theuer und glücklich ſie waren. Um Mr. Pen nicht je⸗ nem Müßiggange nachhängen zu laſſen, von dem ſein Freund, der Doktor, ſo ſchreckliche Folgen prophezeite, wurde Mr. Smirke, Dr. Portman's Pfarrverweſer, durch einen reichlichen Gehalt vermocht, von Clavering täglich zu Fuß oder zu Pferd herüber zu kommen und mehrere Stunden mit dem jungen Gentleman zuzu bringen. 3 Smirke war ein Mann ohne Fehler für einen Theetiſch, trug eine Haarlocke auf ſeiner ſchönen Stirne und wußte ſein Halstuch mit etwas tragiſcher Grazie zu binden. Er war ein ziemlich guter Gelehrter und