Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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des Majors Ankunft von Clavering herauf und traten durch die Hinterthür ein. Der Erſtere gab einen aus⸗ führlichen Bericht von dem Krankheitsanfall und dem Abſterben des Mr. Pendennis, verbreitete ſich über ſeine Verdienſte und den Ruf, in welchem er bei der Nach⸗ barſchaft geſtanden, welcher Verluſt es für die Magi⸗ ſtratenbank, das Grafſchaftsſpital u. ſ. w. wäre. Mrs. Pendennis, ſagte er, wiſſe ſich jedoch beſonders ſeit Maſter Arthurs Ankunft ganz wunderbar zu faſſen. Der Ad⸗ vokat blieb und dinirte mit Major Pendennis, und ſie ſprachen den ganzen Abend über Geſchäfte. Der Major war ſeines Bruders Teſtamentvollſtrecker und theilte die Vormundſchaft mit Mrs. Pendennis. Alles ward ihr belaſſen, außer bei einer zweiten Verheirathung, ein Fall, der, wie Mr. Tatham galant bemerkte, ais von dem Verſtorbenen verſchiedene Vorſichtsmaßregeln getroffen wurden, bei einer ſo jungen und ſchönen Dame gar leicht eintreffen dürfte. Der Major wollte natürlich bei dieſer hoͤchſt traurigen Veranlaſſung die Oberaufſicht über Alles haben. Dieſes Befehles einge⸗ denk, folgte der alte John, der Bediente, als er dem Major Pendennis das Licht zum Bettegehen brachte, gleich darauf mit dem Tellerkorb und brachte ihm am nächſten Morgen den Schluſſel zu der Uhr in der Halle, die der Squire jeden Donnerſtag aufzuziehen pflegte. Mrs. Pendennis's Kammermädchen brachte ihm Botſchaft von ihrer Gebieterin, und beſtätigte den Be⸗ richt des Doftors, daß Maſter Arthur's Ankunft ſeiner Mutter zu großem Troſte gereichte.

Was zwiſchen der Lady und dem Jungen vorging, iſt von keinem Belang, über dieſe heiligen Regungen der Liebe und des Kummers ſollte ein Schleier gewor⸗ fen werden. Die Liebe der Mutter iſt für mich ein ge⸗ heiligtes Myſterium. Was man in den römiſchen Kir⸗ chen bei dem Muttergottesbilde damit ſinnbildlich dar⸗ geſtellt findet, daß ihr Buſen vor Liebe blutete, kann man, glaube ich, jeden Tag bezeugt finden und die