Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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unwohl, geh und packe ſogleich deinen Koffer, ich habe eine Poſtchaiſe vor das Thor gebracht.“

Pen ging ſogleich in ſein Koſthaus, um den Be⸗ fehl ſeines Oheims auszuführen, und der Doktor, der jetzt allein in der Schule gelaſſen war, kam heraus, um ſeinem alten Kameraden die Hand zu drücken; man hätte ihn nicht mehr für denſelben Mann gehalten. Wie Cinderella zu einer beſtimmten Stunde aus einer ſchimmernden und prunkenden Prinzeſſin ein gewöhn⸗ liches Mädchen in einem grauen Unterrocke wurde, ſo ſchwand, als die Glocke ein Uhr ſchlug, all die donnernde Majeſtät und der furchtbare Grimm des Schulmeiſters dahin.

„Es iſt doch nichts Ernſtliches vorgefallen, hoffe ich,“ ſagte der Doktor, „es wäre ſonſt Jammerſchade, den Jungen wegzunehmen; er iſt ein ſehr guter Junge, etwas faul und unenergiſch, aber er iſt ein ſehr ehren⸗ hafter gentlemäniſcher Junge, obgleich ich ihn nicht dahin bringen kann, daß er überſetzt, wie ich es wünſche. Wollen Sie nicht herein kommen und einen Zwiſchen⸗ Imbiß nehmen? Meine Frau wird ſich ſehr glücklich ſchätzen, Sie zu ſehen.“ —

Aber Major Pendennis lehnte den Zwiſchenimbiß ab, er ſagte, ſein Bruder ſei ſehr krank, habe Tags zu⸗ vor einen Anfall gehabt und es ſei eine große Frage, ob ſie ihn noch am Leben treffen.“

„Iſt noch ein anverer Sohn da?“ fragte der Dok⸗ tor. Der Major verneinte.

„Und iſt was Rechtes hm — was Rechtes hm — beiſammen, glaube ich ?“ fragte der Andere, indem er ihm zum Abſchiede die Hand drückte.

„So ſo,“ ſprach der Major, worauf dieſes Zwie⸗ geſpräch zu Ende ging. Und Arthur Pendennis beſtieg mit ſeinem Oheim die Poſtchaiſe, um nie wieder in die Schule zurückzukehren. Als der Wagen durch Cla⸗ vering fuhr, ſtand der Hausknecht pfeifend unter dem

ogengang von Clavering Arms, winkte dem Poſtillon