Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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für Ihre Schule und Ihre Familie, und werden es ohne Zweifel im Leben für Ihr Vaterland ſein. Wenn

das Laſter, Sir, das uns als die Wurzel alles Uebels

geſchildert wird, wirklich das iſt, als was es uns die Sittenlehrer vorſtellen, und ich zweifle nicht, daß ſie Recht haben, zu welcher Unzahl von Verbrechen und Elend ſtreuen Sie dann, unglücklicher junger Menſch, den Saamen aus, armſeliger Tändler. Wer in ſeinem ſechzehnten Jahre 6% mit und ſtatt mit aber überſetzt, macht ſich nicht blos der Dummheit und Unwiſſenheit, des unbegreiflichſten Blödſinns ſchuldig, ſondern auch des Verbrechens, eines todeswürdigen Verbrechens, kindlicher Undankbarkeit, bei der ich zittere, wenn ich nur daran denke. Ein Junge, Sir, der ſein griechiſches Schauſpiel nicht lernt, betrügt den Vater, der das Geld für ſeine Erziehung ausgibt. Ein Junge, der ſeinen Vater be⸗ trügt, iſt nicht mehr weit davon, daß er ſeinen Nach⸗ bar beraubt, oder gegen ihn fälſcht. Ein Mann der ge⸗ gen ſeinen Nachbar fälſcht, büßt ſein Verbrechen am Galgen. Aber nicht er iſt es, den ich bemitleide, denn er verdient ſein Schickſal, ſondern ſeine verzweiflungs⸗ vollen Eltern, denen das Herz bricht, und die durch ſeine Verbrechen vor der Zeit ins Grab ſinken, oder wenn ſie noch fortleben, ein elendes, entehrtes Alter dahin ſchleppen.

„Machen Sie weiter, Sir, und ich ſage Ihnen, daß Sie bei dem nächſten Fehler, den Sie machen, die Ruthe bekommen! Wer lacht? Welcher Junge iſt ſo verworfen, daß er hier zu lachen wagt?“

In der That, während der Lehrer ſeine Strafpre⸗ digt hielt, war ein allgemeines Kichern hinter ihm in

der Schule. Der Redner hatte der offenſtehenden Thüre dieſes alt ehrwürdigen Gebäudes den Rücken gekehrt und ein entleman, der mit der Oertlichkeit wohl vertraut war, — Major Arthur und mit Mr. Pendennis in dieſer Schule geweſen, — war in die Schule getreten und fragte