Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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Knaben in der Schule machte, und keine ungewöhnliche Zahl derſelben Miſſethäter und Taſchendiebe wurden, der kleine Pen zuerſt beunruhigt und erſchreckt durch ſolche Vorwürfe, aber allmählig daran gewöhnt, ſie zu hören, und hat bis auf den heutigen Tag, weder Vater und Mutter ermordet, noch eine Handlung begangen, wegen deren er deportirt oder gehängt worden wäre. Es gab viele der obern Jungen unter den Ciſter⸗ cienſern, unter denen Pendennis erzogen wurde, die ſich alle Privilegien der Männer ſchon lange herausnahmen, ehe ſie das Seminar verließen. Manche derſelben rauch⸗ ten zum Beiſpiel Cigarren — und hatten bereits einige Uebung im Trinken erlangt. Einer hatte ein Duell mit einem Fähndrich eines auf dem Marſch begriffenen Regiments in Folge eines Spektakels im Theater ge⸗ habt — ein anderer hatte ein Buggy *) und ein Pferd in einem gemietheten Stall im Coventgarden gehalten und fuhr jeden Sonntag in Hydepark mit einem Reitknecht mit Wappen und Wappenknöpfen an der Seite. Manche der Senioren hatten ihre Liebſchaften und zeigten einander im Vertrauen Gedichte, die ſie an junge Ladies geſchrieben, oder Briefe und Haarlocken, die ſie von dieſen erhalten hatten — aber Pen, ein beſcheidener und ſchüchterner Junge, beneidete ſie bis jetzt mehr, als er ſie nachahmte. Er war bis jetzt noch nicht über die Theorie hinaus gegangen, die Nutzan⸗ wendung ſollte nachkommen. Indeſſen iſt es, ihr zärt⸗ lichen Mütter und ihr nüchternen Väter chriſtlicher Fa⸗ milien, ein wunderbares Ding um die Theorie des Le⸗ bens, wie ſie in einer großen öffentlichen Schule von Mund zu Munde geht. Wenn ihr hören könntet, wie dieſe vierzehnjährigen Jungen, die vor ihren Müttern errothen und in Gegenwart ihrer Schweſtern ſchweig⸗ ſam davon ſchleichen, unter einander ſprechen, ſo käme an die Frauen die Reihe des Erröthens. Ehe er zwölf

———— Mein zweirädriges, zweiſitziges Gefährt. Anm. des Ueberſ.