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noch ſo groß war, ſo hatte ſie ein Ende, ſo bald er die vorſchriftlich verlangte Zahl von Linien gedichtet hatte ganz unähnlich z. B. dem jungen Swettenham, der mit nicht mehr Poeſie in ſeiner Kompofition als Mr. Watley dem Lehrer nach einem halben Feiertag ſeine hundert langweilige Herameter brachte; oder der junge Flurmore, der nicht allein ſeine eigenen Verſe ſchrieb, ſondern für alle von der fünften Klaſſe. Er ſtudirte außer den Schulſtunden nie weiter, verſchlang dagegen alle Novellen, Schauſpiele und Dichtungen, die er auf⸗ treiben konnte. Er wurde nie gepeitſcht, aber es war ein Wunder, wie er der Stäubſäule entging. Wenn er Geld hatte, ſo verbrauchte er es mit königlicher Ver⸗ ſchwendung zu Torten für ſich und ſeine Freunde, und man weiß von ihm, daß er von zehn Shillingen Wo⸗ chengeld an einem Tag, neun und ſechs Pence (18 kr.) verausgabte. Wenn er keine Fonds hatte, ſo nahm er auf Borg. Gab man ihm keinen Kredit, ſo trottete er davon und war beinahe eben ſo glücklich. Man weiß von ihm, daß er für einen alten Kameraden ſich durch⸗ prügeln ließ, und aufbrüllte, wenn ihm ein Anderer auch nur den leichteſten Schlag verſetzte. Gegen das Fechten hatte er von früheſter Jugend einen Wider⸗ willen, wie gegen Arznei, die griechiſche Grammatil oder eine andere Anſtrengung und ließ ſich nur in der äußerſten Noth dafür beſtimmen. Er log ſelten oder nie und überſchrie nie kleine Knaben. Solche Lehrer oder Senioren, welche gütig gegen ihn waren, liebte et mit kindiſchem Feuer, und obgleich der Doktor, wen er ſeinen Horaz nicht konnte, oder ſein griechiſche Schauſpiel nicht zu konſtruiren vermochte, ſagte, daß der Bube Pendennis eine Schande für die Schule, eis Kandidat des Verderbens in dieſer, und der Verdamm niß in jener Welt ſei, ein Böſegicht, der ſeinen vereh rungswürdigen Vater ruiniren Uhſeine Mutter in ei ſchmähliches Grab bringen würds und dergleichen — ſo wurde, da der Doktor dieſe plimente den meiſte


