Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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zimmer trat — und hier, während der kleine Pen in einem großen Fauteuil begraben, alle Bücher las, deren er habhaft wurde, durchlas der Squire ſeine eigenen Artikel in der Gardener's Gazette, vder ſetzte ſich mit feierlichem Ernſte zu einem Piket mit Mrs. Pendennis oder mit einem gelegentlichen Freund aus dem Dorfe. Pendennis trug Sorge, daß wenigſtens eines ſeiner großen Eſſen ſtatt fand, wenn ſein Bruder, der Major, welcher bei der Rückkehr ſeines Regiments aus Indien und Neu⸗Südwales ſeine Offiziersſtelle verkauft und in halben Sold getreten war, alle zwei Jahre zu einem Beſuche nach Fairoaks kam. „Mein Bruder, der Major Pendennis,“ war das beſtändige Thema von des weiland Doktors Unterhaltung. Meine ganze Familie iſt ent⸗ zückt über meinen Bruder, den Major. Er war das Hlied, das ſie mit der großen Welt in London und der Faſhion verband; er brachte immer die neueſten Neuig⸗ keiten der Adelswelt herab, und war in beſtändiger Ge⸗ wohnheit mit Lords und vornehmen Leuten zu diniren. Er ſprach von ihnen mit militäriſchem Reſpekt und An⸗ ſtand. Erpflegte zu ſagen: „Mylord Bareacres (Bähréh⸗ körs) hatte die Güte, mich zur Faſanenjagd nach Vareaeres einzuladen,“ oder „Mylord Steyne iſt ſo gütig, meine An⸗ weſenheit in Stillbrook für die Oſterferien zu wünſchen 36 und man durfte verſichert ſein, daß der würdige Mr. Pendennis ſeine Freunde in dem Claveringer Leſezirkel bei den friedensrichterlichen Sitzungen oder in der Pro⸗ vinzialſtadt mit allen Details ſeines Bruders, des Ma⸗ jors, bekannt machte. Ihre Wagen kamen zehn Meilen weit in der Runde, dem Major Pendennis bei ſeinen Beſuchen in Fairoaks aufzuwarten, und ſein Ruf als ein Mann, der in der Stadt nach hohem Tone lebte, war in der ganzen Grafſchaft feſtgeſtellt. Man ſprach davon, daß er Miß Hunkle von Lilybank, die Tochter des alten Hunkle, des Anwalts, mit wenigſtens fünfzehnhundert Pfund jährlicher Einkünfte heirathen werde, aber ſein Bruder Major wies die Sache von