Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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ich, ſo iſt dieſer Umſtand doch kein Hinderniß für meine Zuneigung, und wird, ich bin es gewiß, keinen Einfluß auf ihre Dauer haben. Eine Liebe, wie die meinige, Sir, iſt, ich fühle es, für die Ewigkeit. Da ich nie von Liebe geträumt hatte, bis ich ſie ſah, ſo fühle ich jetzt, daß ich ſterben werde, ohne je eine andere Leiden⸗ ſchaft zu kennen, ſie iſt das Schickſal meines Lebens. Miß Coſtigan's eigenes Zartgefühl wies mich darauf hin, daß die Verſchiedenheit des Alters, die ich nie fühlte, unſerer Vereinigung entgegen ſtehen dürfte; da ich aber ein Mal liebe, ſo würde ich mich ſelbſt verachten und den Namen eines Gentlemans nicht verdienen, wenn ich anſtünde, bei meiner Leidenſchaft zu verharren, wenn ich nicht Alles gäbe, wo ich Alles fühlte, und die Jung⸗ frau, die mich zärtlich liebt, mit meinem ganzen Herzen und all meinem Beſitze begabte. Ich dringe auf bal⸗ dige Verbindung mit meiner Emily. — Denn warum ſollte ſie in der That aufgeſchoben werden? Ein Auf⸗ ſchub ſchließt einen Zweifel ein, den ich als unwürdig von mir weiſe; es iſt unmöglich, daß meine Gefühle gegen Emily ſich ändern — daß zu irgend einer Zeit ſie aufhören ſollte, der einzige Gegenſtand meiner Liebe zu ſein. Warum auch warten? Ich erſuche Sie, mein theurer Onkel, herabzukommen, und meine liebe Mutter mit unſerer Verbindung zu verſöhnen, und ich wende mich an Sie, als einen Mann von Welt, qui mo- res hominum multorum vidit et urbes, der keine der ſchwachen Bedenklichkeiten und Beſorgniſſe fühlt, die eine Lady beunruhigen, welche kaum über ihr Dorf hinausgekommen iſt.“

„Bitte, kommen Sie unverweilt zu uns herab, ich lebe der Zuverſicht, daß Sie — fern von Geldrückſich⸗ ten — meiner Emily Ihre Bewunderung und Ihren

Beifall nicht verſagen werden.

Ihr zärtlicher Neffe Arthur Pendennis Ir.“