Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1850)
Entstehung
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war, er es liebte, mit Biſchöfen zu diniren — und ſo ging er ſeine Liſte durch und entſchied ſich für oder gegen, je nach Laune oder Intereſſe. Dann nahm er das Frühſtück vor? überblickte die Zeitung, die Geburten und Todesfälle und die faſhionablen Notizen, um zu ſehen, ob ſein Name bei der Feſtlichkeit des Lords N. N. nicht vergeſſen ſei und führte in den Zwiſchenräumen eine muntere Unterhaltung mit ſeinen Bekannten in dem Zimmer.

Pendennis an dieſem Morgen bildeten, blieb nur einer ungeleſen, der einſam und entfernt von allen faſhionablen Londoner Briefen lag und ein Landpoſtzeichen und ein

einfaches Siegel trug. Die Unterſchrift war von hüb⸗

ſcher feiner Frauenhand, und obgleich von der ſchönen Briefſtellerin das „ſogleich zu übergeben“ mit ſichtli⸗ cher Fe unterſtrichen war, ſo hatte der Major dennoch bis auf den gegenwärtigen Augenblick aus Gründen, die wir nicht unterſuchen, die demüthige Bitt⸗ ſtellerin nicht erhört. Auch konnte ſie nicht wohl er⸗ warten, unter ſo vielem vornehmem Volke, das ihm in ſeinem Lever aufwartete, vorgelaſſen zu werden. Es war ein Brief von einer weiblichen Pendennis, und während die Notabilitäten von ihres Bruders Bekannt⸗ ſchaft Audienz erhielten und wieder abgingen, wartete

der geduldige Landbrief in dem Vorzimmer unter dem

Spielnapf lange Zeit auf Zulaſſung.

Endlich kam auch an dieſen Brief die Reihe, und der Major erbrach ein Siegel, das die Aufſchrift „Fair⸗ vaks“ (ſprich: Fährohks, Schöneichen) trug, und den Poſt⸗ ſtempel Clavering St. Mary's hatte. Es war ein dop⸗ pelter Brief und der Major begann den Unſchlag zu leſen, ehe er die innere Epiſtel in Angriff nahm.

„'s iſt wieder ein Brief von einem andern Jook (ſpr. Tſchuhk) (für duke Herzog),“ brummte Mr. Glowry in ſich hinein, „ſonſt hätte Pendennis ihn nicht auf das Ende aufgeſpart.“

Unter den Briefen, die das Budget des Majors