Teil eines Werkes 
14. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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eine Welle gerade über den Bug hin. Neben dem Steuer⸗ mann befinden ſich nur zwei Perſonen auf dem Verdecke. Da liegt ein Mann auf dem Boden, und da iſt ein — Burſche in einem — Mantel mit einem — Hurrah!! — beim Zeus! Es iſt Dob!“

Er ſtieß das Fernrohr zuſammen, und umſchlang ſeine Mutter heftig mit den Armen.

Was dieſe Dame betrifft, ſo wollen wir das, was ſie that, mit den Worten eines Dichters bezeichnen, den wir beſonders lieben: — Anoosn yscicoc. Sie hatte die Ueberzeugung, daß es Niemand anders ſein könne, als William.

Wenn ſie geſagt hatte, ſie hoffe, daß er nicht kom⸗ men werde, ſo war es pure Heuchelei geweſen. Natür⸗ lich kam er: was konnte er auch anders thun? Sie wußte, daß er kommen würde.

Raſch kam das Schiff näher und näher. Als ſie ſich in Bewegung ſetzten, um auf dem Quai beim Lan⸗ den zugegen zu ſein, zitterten Emmy die Knie der Ma⸗ ßen, daß ſie kaum laufen konnte. Sie wäre gern auf die Knie niedergefallen, um dort ein Dankgebet zum Himmel emporſteigen zu laſſen. „Ach,“ dachte ſie, „mein ganzes Leben ſoll nichts Anderes ſein, als ein fortwäh⸗ rendes Dankgebet!“

Es war, als das Schiff an den Quai herankam, ſo ſchlechtes Wetter, daß keine Müßiggänger draußen wa⸗ ren; kaum daß ein Packträger der wenigen Paſſagiere, die ſich auf dem Dampfboote befanden, harrte; der junge Taugenichts von Georgy war ebenfalls verſchwunden; und als der Herr in dem alten, mit rothem Zeuge aus⸗ geſchlagen Mantel an das Ufer trat, war kaum Eine Perſon anweſend, um Zeuge zu ſein von dem, was ſich da zutrug, und was, mit kurzen Worten geſagt, in Fol⸗ gendem beſtand:

Der Jahrmarkt des Lebens. w. 23