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ſo that es auf jeden Fall der Courier; der Halunke von Kirſch konnte die Flaſche nie in Ruhe laſſen; auch konnte er nicht ſagen, wie viel er ſich davon zu Gemüth führte, wenn er ſeinem Herrn darüber kam. Bisweilen war er, Kirſch, ſelbſt über die ſchnelle Abnahme von Herr Sed⸗ ley's Cognae erſtaunt. Nun, nun; es iſt dieß ein Um⸗ ſtand, den ich nicht gerne berühre. Hoͤchſt wahrſcheinlich ging jetzt Becky mit dem Cognac nicht mehr ſo ver⸗ ſchwenderiſch um, wie früher, als ſie noch nicht von einer anſtändigen Familie aufgenommen war.
Endlich kamen denn doch die Koffer, von denen ſie ſo viel geſprochen, von Leipzig an: — drei von denſelben waren keineswegs groß oder glänzend; — auch ſchien Becky keine Art von Kleidern oder Schmuckſachen daraus zu nehmen, als ſie anlangten. Allein aus einem derſel⸗ ben, der eine Maſſe von ihr gehörenden Papieren enthielt (es war der nämliche Koffer, den Rawdon Crawley bei ſeinem wüthenden Suchen nach Becky's verſtecktem Gelde durchſtöbert und geplündert hatte), zog ſie mit voller Fröhlichkeit ein Gemälde hervor, das ſie in ihrem Zim⸗ mer aufhängte, und Jos zeigte. Es war das mit Blei⸗ ſtift gezeichnete Portrait eines Herrn, deſſen Geſicht den Vorzug hatte, daß es roſenroth angemalt war. Er ritt auf einem Elephanten von einigen Cocosbäumen und einer Pagode weg: es war eine orientaliſche Landſchaft.
„Gott ſtehe mir bei, es iſt mein Portrait!“ rief 0 * Und in der That war er es auch; es war Jos in der Blüthe der Schönheit und Jugend; ſein Kleid war eine Nankin⸗Jacke nach dem Schnitte von 1804. Es war das alte Gemälde, das früher in Ruſſel⸗Square hing.
„Ich habe es gekauft,“ ſprach Becky, und ihre Stimme zitterte dabei: ſo groß war ihre Gemüthsbewegung. Ich ging hin, um zu ſehen, ob ich meinen gütigen Freunden Nichts nützen könnte. Nie habe ich mich von dem Bilde getrennt — und nie werde ich es.“
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