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„Iſt es Ihr Ernſt?“ rief Jos mit einem Blicke un⸗ ausſprechlichen Entzückens und unausſprechlicher Befriedi⸗ gung. „Haben Sie es wirklich wegen meiner werth ge⸗ halten?“
„Sie wiſſen das recht gut,“ ſprach Beckyz „allein warum wollen wir jetzt noch davon ſprechen — warum wollen wir an vergangene Zeiten zurückvenken, — auf die Vergangenheit zurückblicken?“ Es iſt jetzt zu ſpät!“
An dieſem Abende war die Unterhaltung für Jos wirklich entzückend. Emmy kam bloß herein, um ſehr müde und unwohl zu Bette zu gehen. Jos und ſein blonder Gaſt hatten ein bezauberndes PTöte-ä-Téte, und ſeine Schweſter konnte, da ſie im anſtoßenden Zimmer lag, aber ohne zu ſchlafen, horen, wie Rebekka Jos die alten Lieder von 1815 wieder vorſang.
Auch iſt es eine merkwürdige Thatſache, daß Jos in jener Nacht ebenſo wenig ſchlief, als Amalie.
Es war Juni, und folglich hatte in London die Sai⸗ ſon ihren Höhepunkt erreicht. Jos, der den unvergleich⸗ lichen „Galignani“ (des Verbannten beſten Freund) jeden Tag durchlas, pflegte die Damen während ihres Früh⸗ ſtücks mit Auszügen aus ſeiner Zeitung zu beglücken.
Jede Woche befindet ſich in dieſem Blatte ein aus⸗ führlicher Bericht über alle Veränderungen, die bei der Armee vorgehen, und Jos intereſſirte ſich, als ein Mann, der zu ſeiner Zeit auch gedient, ganz beſonders dafür. Einſt las er folgenden Artikel: —
„Ankunft des — ſten Regiments. — Gravesend, Juni 20. — Der Oſtindienfahrer, Ramchunder, iſt heute Morgen in den Fluß eingefahren: an Bord befinden ſich 14 Offiziere, ſowie 132 Soldaten dieſes tapfern Corps. Seit 14 Jahren iſt das Regiment nicht mehr in England geweſen, da es ein Jahr nach der Schlacht bei Waterloo, bei welch' glorreichem Kampfe es wacker mitwirkte, ſich einſchiffte; ſpäter hat ſich das Regiment im burmeſiſchen


