Teil eines Werkes 
14. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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— — K.

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des Originals, das Niemand anders war, als unſer Freund Jos.

Als das kleine Weibchen bei den Sedleys einzog, hatte ſie nur ein äußerſt mageres, ſchäbiges Kofferchen. Vielleicht ſchämte ſie ſich ihres armſeligen Aufzugs. Sie ſprach daher oft mit vielem Reſpect von ihrem noch in Leipzig liegenden Gepäcke, das ſie von da kommen laſſen müſſe.

Wenn ein Reiſender Dir ſtets von ſeinem großen und ſchönen Gepäcke vorſpricht, das er aber zufällig nicht bei ſich habe, ſo nimm vich vor dieſem Reiſenden in Acht, mein Sohn! Man kann dann Zehn gegen Eins wetten, daß man einen Betrüger vor ſich hat.

Weder Jos, noch Emmy kannte dieſe wichtige Ma⸗ rime. Es ſchien ihnen von gar keiner Bedeutung, ob Becky viele ſehr ſchöne Kleiver in unſichtbaren Koffern beſitze, oder nicht. Da aber der dermalige Kleidervorrath

ihrer Freundin außerordentlich klein war, und dazu noch

der Umſtand kam, daß ſich die in Frage ſtehenden Klei⸗ dungsſtücke nicht eben im beſten Zuſtande befanden, ſo half ihr Emmy mit ihren eigenen Vorräthen aus, und führte ſie zu der beſten Modiſtin der Stadt, um das noch Fehlende zu ergänzen. Jetzt konnte von keinen zer⸗ riſſenen Krägen mehr die Rede ſein, und eben ſo wenig von verblichenen Seidengewändern, die von der Schulter herabſielen. Becky nahm mit einer andern Stellung nun auch andere Gewohnheiten an: der Schminktopf hatte einige Zeit lang Ruhe; — und ebenſo griff ſie nun nicht länger zu einem gewiſſen Aufregungsmittel, an das ſie ſich gewoͤhnt hatte, oder aber wendete ſie es nur inge⸗ heim an; zum Beiſpiel, wenn ſie an Sommerabenden ſich von Jos, während Emmy und der Knabe ihren Spazier⸗ gang machten, bewegen ließ, ein wenig Branntwein mit Waſſer zu ſich zu nehmen.

Wenn ſie aber der Branntweinflaſche nicht zuſprach,