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Sie ſagte ihm zum Beiſpiel, daß ſie Major William,
für den beſten, und ſanfteſten, und freundlichſten, und
tapferſten, und beſcheidenſten Mann auf der ganzen Welt halte. Sie ſagte ihm hundert und tauſend Mal, wie ſie
Alles, was ſie auf der Welt beſäßen, der wohlwollenden
Fürſorge dieſes gütigen Freundes verdankten; wie er ihnen während ihrer Armuth und ihres Unglücks als Freund
zur Seite geſtanden; wie er über ſie gewacht, zu einer Zeit, wo Niemand ſich um ſie bekümmert hätte; wie alle ſeine Kameraden ihn bewunderten, obwohl er ſelbſt nie von ſeinen tapfern Thaten ſpreche; wie Georgy's Vater
auf ihn mehr Vertrauen geſetzt, als auf irgend einen andern Menſchen, und wie der gute William demſelben ſtets ein treuer Freund geweſen.
„Als Dein Papa noch ein kleiner Knabe war,“ ſagte ſie oft zu Georgy, „erzählte er mir oft, daß es William geweſen ſei, der ihn gegen einen Thrannen in ihrer Schule vertheidigt habe; und ihre Freundſchaft hoͤrte von dem
Tage an nie mehr auf, ſondern dauerte bis zu der Stunde,
wo Dein theurer Vater fiel.“
„Hat Dobbin den Mann, der Papa um's Leben brachte, auch um's Leben gebracht?“ ſagte Georgy. „Ge⸗ wiß hat er es gethan; oder aber würde er es gethan haben, wenn er ihn hätte erreichen können; nicht wahr Mutter? Wenn ich einmal Soldat bin, wie werde ich da die Franzoſen haſſen! — Und damit Punktum!“
Mit ſolchen Zwiegeſprächen brachten die Mutter und das Kind einen großen Theil ihrer Zeit zu. Das unge⸗
künſtelte Weib hatte aus dem Knaben ihren Vertrauten
gemacht. Er war ebenſo ſehr Williams Freund, wie jeder Andere, der denſelben gut kannte.
Mrs. Becky hatte, beiläufig geſagt, um nicht min⸗ der ſentimental zu erſcheinen, ebenfalls ein Miniaturbild
in ihrem Zimmer aufgehängt, zum großen Erſtaunen und
zur Beluſtigung der meiſten Leute, und zum Entzücken


